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Izegrim - Tribute To Totalitarianism

Izegrim - Tribute To Totalitarianism
Stil: Thrash Metal
VÖ: 18. April 2008
Zeit: 43:55
Label: Rusty Cage Records
Homepage: www.izegrim.nl

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Beim Bandnamen Izegrim (nicht zu verwechseln mit den deutschen Isegrim) denkt man als Erstes an Black Metal. Als Zweites an Black Metal. Doch an ein gar heftiges Thrash-Brett denkt man hier wohl eher nicht. Doch genau das bekommt man hier von der holländischen Combo geboten. Dabei zählt die Band nicht gerade zu den veröffentlichungsfreudigsten Bands dieses Planeten. 1996 hervorgegangen aus den Überresten von Solstice haben sie es gerade mal auf drei Promos, zwei EPs und ein vollständiges Album (Guidelines For Genocide 2002) gebracht. Die Letzte Veröffentlichung liegt mit der EP New World Order aus dem Jahre 2005 nun auch schon wieder drei Jahre zurück.
Gleich der Opener "Regime Of Redemption" zeigt die Marschrichtung an. Knackig gespielter Thrash Metal, der noch mit Herzblut gespielt wird. Durchzogen von diversen Breaks und Tempowechsel zielt der Song genau auf die Rübe. Überhaupt wird Abwechslung groß geschrieben, kein Song wird durchgehend in nur einer Geschwindigkeit gespielt, das Tempo wird oft variiert, ohne jedoch die Songs zerfahren wirken zu lassen. "In The Name Of Freedom" ist zumeist im Midtempo gehalten, doch hier und da wird auch schon mal das Gaspedal ein klein wenig mehr nach unten gedrückt. "Hell Of Earth" dagegen wird etwas flotter vorgetragen, während bei "The Better Of Two Evils" der langsame Groove überzeugt, der dann jedoch abrupt umschlägt in flottes Uptempo, bei dem man sich sofort in einen gediegenen Moshpit hineinwünscht. Dass Izegrim auch ein Gespür für eingängige Melodien haben, zeigen sie bei "Hail Victory", bei der auf einmal beim Refrain eine Melodieführung auftaucht, die einen aufhorchen lässt. Vergleiche mit Arch Enemy können hier nicht von der Hand gewiesen werden.
Die Vokalarbeit hat man bei Izegrim gänzlich dem sogenannten schwachen Geschlecht überlassen, auch wenn man davon nicht wirklich viel merkt. Nicht nur, dass die beiden Damen Marloes (Bass und Backing Vocals) und Kristien (Vocals) äußerst attraktiv sind, die Frontlady Kristien verfügt zudem über ein gut aggressives Organ und reiht sich mit ihren Screams und Growls mühelos zwischen Angelo Gossow (Arch Enemy) und Sabina Classen (Holy Moses) ein.
Schade nur, dass es die Band noch nicht zu mehr Alben gebracht hat, aber vielleicht wird das ja noch.

Ray

5 von 6 Punkten

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