8 Headbänga online
18.06.2021 Chris Bay
22.06.2021 The Ocean
26.06.2021 Decembre Noir
10.07.2021 May The Tempest
10.07.2021 Baby Of The Bunch
16.07.2021 Megaton
Reviews (10248)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Negura Bunget

Interview:
White Skull

Live-Bericht:
Marduk

Video:
Deadlock
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Die Happy kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Die Happy - Six

Die Happy - Six
Stil: Crossover
VÖ: 18. April 2008
Zeit: 40:10
Label: Gun Records
Homepage: www.diehappy.de

buy, mail, print

Manche Albumtitel brauchen keine Erklärung: das sinnigerweise Six betitelte Werk der Original-Ulmer Rocker markiert den sechsten Silberling der Kombo, die sich nicht zuletzt auch durch diesen Output als eine der emsigsten Formationen in deutschen Landen erweist.

Anlässlich der Veröffentlichung stellt Gitarrist Thorsten Mewes fest, dass viele der Bands, mit denen man 2001 an den Start ging, längst nicht mehr existieren - recht hat er. Dass es im Hause Die Happy anders zugeht, liegt nicht zuletzt an der durchgängig hohen Qualität, die die Jungs und das Mädel abliefern. Unter den sechs Studiowerken befindet sich keine richtige Enttäuschung, und die Livekonzerte sind immer eine energetische, sehr fanfreundliche Angelegenheit.

Keine Ausnahme bietet da auch Six, denn die insgesamt zehn Nummern bilden eine schöne Schnittmenge der Die Happy-Elemente, die der Freund der Formation kennt und schätzt. Nach dem absichtlich sehr rau und spontan belassenen Vorgänger No Nuts No Glory kehrte man für die Aufnahmen unter der Ägide von Haus- und Hofproduzent Udo Rinklin zurück zu den Anfängen - genauer gesagt nach Prag, wo vor über zehn Jahren auch die ersten Takes eingezimmert wurden. Gleiches gilt auch für den Sound, der die charakteristischen Die Happy-Elemente aufgreift und in allen Spielrichtungen etwas aufzuweisen hat.

Da sind flotte Rocker wie der Opener "Around The World" oder auch "Wannabee" direkt neben kantigen, fast schon ruppigen Stampfe-Reißern wie "Peaches" und "Hysteria", in denen Marta auch textlich Ausrufezeichen setzt. Wenn es nicht besser wüsste, würde man denken, dass es da privat etwas gekracht hat... oder was hat Sascha dazu zu sagen? Hier zeigt sich Marta als reinrassige Rock-Röhre, die es mit jeder Kreische-Konkurrenz locker aufnehmen kann.

Das andere Ende des Spektrum belegen dann die beiden Highlights, die Balladen "Still Love You" und "You'll Never Know", die die Glanzpunkte des Albums markieren. Hier gibt es garantiertes Gänsehaut-Feeling, dem man sich schwerlich entziehen kann.

Zu Buche steht damit eine weitere reife Leistung aus dem Hause derer von Ulm, die zeigen, dass aus deutschen Landen immer wieder zuverlässige Qualitätsarbeit kommt. Warum Deutschland eigentlich immer noch Superstars sucht, bleibt unklar.

Holgi

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de