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Letzte Instanz - Das Weisse Lied

Letzte Instanz - Das Weisse Lied
Stil: Folk Metal
VÖ: 14. Dezember 2007
Zeit: 53:55
Label: Drakkar
Homepage: www.letzte-instanz.de

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Die Zeiten der Brachialromantik sind zwar schon seit Längerem vorbei, doch mit ihrem neuen Album schlägt die Letzte Instanz gänzlich andere, weil ruhigere Töne an. Passend zum zehnjährigen Bestehen der Band macht man sich selbst und den Fans in Form eines musikalischen Rückblicks ein besonderes Geschenk. So finden sich auf Das Weisse Lied nur vier neue Stücke (eigentlich fünf, wenn man die Coverversion von David Bowies "Helden" mitzählt).
Für den anderen Teil des Albums hat man sich eigene Stücke vorgenommen, die in ein neues musikalisches Gewand gesteckt wurden. Die Elektro-Gitarren wurden bewusst im Koffer gelassen, die Verstärker in die Besenkammer gestellt, dafür wurden Streicher und Klavier ausgepackt. Das eingesetzte Schlagzeug wird dabei angenehm im Hintergrund gehalten und lässt den filigraneren Instrumenten somit den nötigen und erforderlichen Raum, sich zu entfalten. Ähnlich wie zum Beispiel Subway To Sally, die es mit ihrer Nackt-Tour vorgemacht haben, zeigen sich die Dresdner im klassischen Streicher-Gewand. Dabei hat man es nicht dabei belassen, die eigenen Songs nur mit einem anderen Instrumentarium nach zu spielen. Nein, so einfach hat es sich die Letzte Instanz nicht gemacht. Die Stücke wurden hier entsprechend umarrangiert. Wo "Ohne Dich" noch auf dem Ins Licht-Album nach vorne losrockt, wurde auf Das Weisse Lied eine ruhige, nachdenkliche Nummer daraus. Ebenso "Morgenrot" oder "Du Und Ich", die hier mit jazzigen Einflüssen versehen wurden. Jedoch geht man nicht nur gemäßigter ans Werk, "Tanz" ist zwar auch deutlich ruhiger als die originale Version, doch auch die akustische Version lädt dazu ein, dem Titel nachzukommen und zu tanzen. Nur eben auf einem anderen Level.
Ich gebe zwar ungern den Promobeilagen der Labels recht, aber hier stimmt die Beschreibung, wenn davon die Rede ist, dass dieses Album einer Demaskierung gleich kommt. Hier wird gezeigt, was sich hinter den ursprünglichen Songs der Band für Strukturen verbergen. Ein Album, das zum Nachdenken anregt und zum Zurücklehnen einlädt.
Anfang nächsten Jahres macht sich die Truppe dann auf den Weg, um dieses Album in einem entsprechenden Rahmen (überwiegend Kirchen) akustisch zu präsentieren. Da verwundert es auch nicht, dass im Vorprogramm das Soloprojekt von Anna Katharine "Neuland" (Schandmaul-Geigerin) zu sehen sein wird. Schade, dass diese Tour nicht in unseren Breitengraden vorbei kommt.

Ray

5 von 6 Punkten

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