14 Headbänga online
Suche:
17.04.2024 Finntroll
17.04.2024 Spite
18.04.2024 Warkings
19.04.2024 Schützenhaus Of Death
20.04.2024 Feuerschwanz
21.04.2024 1914
Reviews (10416)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Manufacturer's Pride

Interview:
Emerald Sun

Live-Bericht:
Marduk

Video:
Hanging Garden
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Nightmare kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Nightmare - Genetic Disorder

Nightmare - Genetic Disorder
Stil: Power Metal
VÖ: 16. November 2007
Zeit: 57:03
Label: Regain Records
Homepage: www.nightmare-metal.com

buy, mail, print

28 Jahre sind seit der Gründung der französischen Nightmare vergangen, 23 Jahre nach dem Debüt Waiting For The Twilight (1984) und dem Nachfolger Power Of The Universe (1985) war es lange Jahre still, bevor man 1999 mit einer Reunion die Schwermetallwelt wieder mit Anwesenheit und neuen Scheiben beglückte.

Mit Genetic Disorder liegt die vierte Scheibe seit dem Comeback vor. Die druckvolle aber auch austauschbare Produktion von Fredrik Nordström gefällt mal mehr mal weniger. Die gleichförmig und isobar gespielte Bassdrum geht mir mit jeder weiteren Minute auf den Zeiger. Aber gut dass es da noch die Songs, die knallenden Gitarren und die überaus kraftvolle Stimme von Joe Amore gibt. Der Mann liegt in der Tradition von Dio, Martin oder Tirelli, was ganz klar als Pluspunkt zu werten ist.
Gutklassiges Songwriting in ein breitwandiges Soundkostüm gekleidet, dazu ein Gespür für schöne und nicht zu süße Melodien, daneben ein paar mehrstimmige Refrains wie in "The Dominion Gate (Part II)" oder darf es etwas mehr Tempo sein? Ja? Dann blasen "The Winds Of Sin" im flüssigen Hoppelspeed die Haare feist nach hinten. Mit seiner teilweise thrashigen Ausrichtung lockert der Song das meist im Midtempo gehaltene Gitarrengewitter frohlockend auf. Alle Musiker beherrschen ihre Instrumente und beweisen mit geschickt eingestreuten Breaks, dass sie zur europäischen Power Metal-Spitze gehören. Deshalb kann ich getrost eine kleine Kaufempfehlung aussprechen, auch wenn es nicht der Überflieger geworden ist.

Eine klassische Metalscheibe der Franzmänner, die durch das apokalyptisch anmutende Cover stilvoll abgerundet wird. Für Fans von Astral Doors, Dream Evil oder Morgana Lefay könnte das genetische Durcheinander sicherlich interessant sein. Anspieltipps sind der coole Opener "Nothig Left Behind" wo der "Triiiiger" gepullt wird, der Stampfer "Leader Of The Masquerade", natürlich "The Winds Of Sin" und der "Wicked White Demon", der weder von Hr. Sarkozy noch von Angela Merkel handelt, so viel sei schon mal vorweg genommen.

Siebi

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Cor - Prekariat
Vorheriges Review: Tourettes - Treason Songs

© www.heavyhardes.de

 

Notice: Undefined variable: Gig_Beginn in /kunden/101209_82152/heavyhardes/webseiten/feeds/rss/termine_rss.inc.php on line 126