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Coogans Bluff - CB Funk

Coogans Bluff - CB Funk
Stil: Rock'n'Roll
VÖ: 30. November 2007
Zeit: 56:12
Label: Soulfood Music
Homepage: www.coogansbluff.de

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Es gibt Zeiten, da geschehen noch Zeichen und Wunder. Ich hätte ja selbst nicht dran gedacht, aber irgendwann passiert einfach, diese erste Mal. Bei mir ist es heute soweit. Zum ersten Mal kann ich nicht anders. Auch wenn die vier Rostocker Coogans Bluff Geschmack beweisen und sich nach einem Clint Eastwood-Film aus den späten 60er Jahren benannt (dt. Titel Coogan's Großer Bluff) haben, ändert das gar nichts aber auch absolut nullkommagarnichts an der Tatsache, dass ihr Album CB Funk bei mir an der falschen Adresse gelandet ist.

Klar lassen sich Parallelen zu AC/DC, Motörhead und Rose Tattoo irgendwo ansatzweise heraushören aber die gehen total unter in dem Soundbrei, den Coogans Bluff hier veranstalten. Davon, dass meine Boxen weder im Styropor eingepackt sind, noch von Watte umhüllt sind, habe mich mehrfach überzeugt. Einen wahnsinnig großen Gefallen tun sich die Jungs noch dazu mit 33 Minuten gepflegter Langeweile, nachzuhören im elfminütigen Titeltrack am Anfang und im 22 Minuten langen "Clean Machine" am Schluss, blöd nur, dass die Scheibe insgesamt 56 Minuten lang ist.

Aber selbst in den restlichen 23 Minuten (was dann immerhin acht Liedern entspricht) tun sich Coogans Bluff sehr schwer Punkte zu sammeln. Leidenschaftlich und authentisch mag ihr dreckiger Punk'n'Roll ja irgendwie vielleicht gerade noch sein, aber es bleibt gar nichts haften. Keine Hookline, kein Riff, selbst die Gesangslinien sind schwer nachzuvollziehen, geschweige denn zugänglich. Fort Knox ist bestimmt einfacher zugänglich und die Dritten meiner Oma haften auch besser... Im Infoblatt steht, dass sie live immer noch die Granate sind, die man erwartet. Auch das mag ja durchaus sein, aber ich für meinen Teil bleib beim ersten Mal. Und beim letzten.

Andi

1 von 6 Punkten

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