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Trashcanned - Redemption

Trashcanned - Redemption
Stil: Death Trash
VÖ: 01. September 2007
Zeit: 48:13
Label: Noisehead Records
Homepage: www.trashcanned.com

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Österreich scheint in letzter Zeit ein ziemlich fruchtbares Pflaster zu sein, was die etwas härteren Klänge angeht. Nur so kann ich mir die kleine Schwemme an CDs aus der Alpenrepublik erklären, die seit Kurzem in meinem Player rotiert. Diesmal schickt sich eine Band namens Trashcanned (ja, genau: ohne ti-eitsch) an, mit einer Mixtur aus melodischem Death und zünftigem Thrash auf sich aufmerksam zu machen. Nun, kein leichtes Unterfangen, denn gerade in diesem Bereich schießen im Windschatten von Arch Enemy zur Zeit die Newcomer wie Pilze aus dem Boden; die Konkurrenz ist also nicht von Pappe. Schaffen es Trashcanned auf ihrem Erstlingswerk, sich von der Meute abzuheben? Ich würde ganz klar mit einem Ja antworten!
Über knapp 50 Minuten wird auf Redemption technisch ausgereifter Sound geboten, der weder Aggressivität noch Gespür für Melodien vermissen lässt. Die Songs bieten das volle Spektrum von "zapfig-deftig" bis "harmonisch-melodisch", ohne dass diese Bandbreite den Eindruck erweckt, zusammengewürfelt zu sein. Ein paar Metalcore-Anleihen hätten meiner Meinung nach nicht unbedingt sein müssen, aber zumindest halten sie sich doch ziemlich im Rahmen, da kann ich großzügig drüber hinwegsehen.
An den Instrumenten wird solide Handwerkskost geboten, Sänger Tim kreischt zwar in Metalcore-Manier, aber zum Glück nicht so schrill wie viele seiner Sangeskollegen, sondern eher in einer mittleren Tonlage. Besonders gelungen finde ich den Einsatz des Keyboards(!): Bei den heftigeren Stücken sehr zurückhaltend, um die Aggression nicht abzumildern, kommt der große Auftritt dieses Instruments bei den etwas sanfteren Parts. Hier wirkt Christian Hamböcks Tastenarbeit nicht etwa schmalzig, sondern einfach nur stimmungsvoll. Sehr fein!
Die Produktion der CD geht in Ordnung, die Spielzeit ebenfalls. Eine Scheibe, mit der man gute Unterhaltung geboten bekommt, so lobe ich mir das.

Hannes

5 von 6 Punkten

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