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Malevolent Creation - Doomsday X

Malevolent Creation - Doomsday X
Stil: Death Metal
VÖ: 24. August 2007
Zeit: 50:47
Label: Massacre Records
Homepage: -

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Auf dieses Album habe ich wirklich sehr gespannt gewartet; irgendwer muss doch noch Niles aktuellen Output als Death Metal-Album des Jahres herausfordern. Und neben Obituary kamen mir da nur die Jungs von Malevolent Creation als Kandidaten in den Sinn. Nun, trifft sich ja gut, dass ich alle drei Alben bekommen habe, so bleiben die Vergleiche wenigstens in einer Hand.
Hat sich das Warten denn auch gelohnt?
Nun, schau mer mal...
Das Coverwork der neuen CD ist schon mal recht ansprechend, gefällt mir durchaus. Aber wie sieht's denn mit dem Inhalt aus?
Produktionstechnisch wirklich gelungen, fett, massiv, heavy, ohne dumpf zu klingen; erinnert mich ein wenig an diverse Cannibal Corpse-Outputs.
So weit, so gut...
Über die Klasse der fünf Jungs an ihren jeweiligen Instrumenten braucht man auch kein Wort zu verlieren, die befindet sich auf gewohnt hohem Niveau. Es gibt sogar eine Gastperformance von Mick Thompson in Form eines Gitarrensolos auf "Deliver My Enemy" zu bewundern und auf "Bio-Terror" steuert Malevolent Creations Ex-Sänger Kyles Symons Guest-Vocals bei. Hier ist also auch alles im grünen Bereich.
An der Spielzeit habe ich auch nichts zu kritteln, über 50 Minuten sind absolut in Ordnung.
Bleiben also die Songs.
Und die sind brutal, aggressiv, intensiv und... ein klein wenig eintönig.
Damit meine ich nicht, dass ein oder mehrere Stücke für sich selber gesehen langweilig sind, das wäre völlig falsch. Nein, die CD an sich wird mit der Zeit einfach etwas monoton: Zwar gibt es auf der Scheibe eine Menge Breaks zu bewundern, mal sind die Songs schneller, mal langsamer, sogar ein durchaus gelungenes Instrumental befindet sich mit "Prelude To Doomsday" auf dem Silberling, aber irgendwie kommen die Stücke alle auf dem gleichen Aggressionslevel rüber, da fehlt mir etwas die Abwechslung, zumal die Hälfte der Scheibe von den ständig gleichen Blastbeats vorangetrieben und auch ein wenig begraben wird.
Mir würde das Werk wesentlich besser gefallen, wenn z.B. die etwas langsameren Stücke wie "Dawn Of Defeat" nicht so vordergründig in die Fresse hauen würden wie die schnellen, sondern eine etwas schleichendere Art der Aggression zur Schau stellen könnten.
Das ist umso ärgerlicher, da die Stücke einzeln für sich sehr fein gelungen sind, da habe ich nichts zu meckern.
Man verstehe mich nicht falsch, die CD ist wirklich nicht schlecht, aber um die Höchstnote zu bekommen fehlt da die Abwechslung, die ich von Hochkarätern wie Malevolent Creation einfach erwarte.
Das war also nix mit dem Herausforderer für Ithyphallic...

Hannes

4 von 6 Punkten

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