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In Vain - The Latter Rain

In Vain - The Latter Rain
Stil: Progressive Extreme Metal
VÖ: 06. Juli 2007
Zeit: 65:06
Label: Indie Recordings
Homepage: www.invain.org

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Guggt man bei www.metal-archives.com unter In Vain nach, erhält man Infos über eine norwegische Band, die inzwischen progressiven Black/Death Metal machen soll. Cool, denkt sich der Rezensent und wirft die Scheibe in den Player in der hoffnungsfrohen Erwartung, hier etwas Ähnliches wie Akercoke vorzufinden.
Dementsprechend groß ist die Überraschung, als die ersten Töne aus den Boxen perlen. Hier gibt es zwar progressive Musik, mit Black Metal hat das aber nicht immer was zu tun. Stattdessen kommen mir immer wieder Swallow The Sun oder neuere Amorphis in den Sinn, ab und an ein wenig Opeth. Black Metal wird nur selten eingeschoben, auf Raserei setzen In Vain nur selten, stattdessen bewegen sich die Kompositionen in mittleren bis langsamen Regionen, Doom und Slow-Death Metal lassen grüßen, und erzeugen dabei nicht selten eine Black Metal-typische morbide Stimmung, die dem Hörer einiges abverlangt. Ebenso wie die teilweise überlangen Lieder, bei denen man manches Mal das Gefühl hat, sich in einem anderen Song zu befinden, bevor man unversehens wieder mit der Anfangsmelodie bzw. dem Anfangsriff konfrontiert wird. Aufgepeppt werden die Songs aber durch ungewöhnliche Instrumente wie Saxophon, Cello, Piano oder Orgeln, was wiederum die Nähe zu Amorphis zeigt. Gesanglich pendelt man dabei zwischen tiefen Growls, teilweise klarem Gesang und derbem Gekeife, die je nach Song mal mehr mal weniger oft verwendet werden.

Wer aber die erste Überraschung nach dem Einlegen von The Latter Rain überwunden und sich auch die Mühe gemacht hat, diesen Monolithen mehrmals anzuhören und mit jedem Durchlauf ein kleines Stückchen mehr zu erschließen, der wird in diesem Debüt ein starkes Stück Musik finden, das mit vielen feinen Melodien, Riffs und einer außergewöhnlichen Stimmung punkten kann. Allerdings braucht es dafür Zeit, aber wer oben genannte Bands mag, dem kann The Latter Rain ans Herz gelegt werden.
Mir drückt die Stimmung hier aber ein wenig zu sehr aufs Gemüt, die Länge der Songs sehe ich ebenfalls als Kritikpunkt an, aus manchen Liedern hätte man gerne zwei machen können, und einige Breaks wollen in meinen Ohren nicht so wirklich passen, deswegen gibt es von mir nur vier Punkte, allerdings mit klarer Tendenz nach oben.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

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