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Flagellation - Incinerate Disintegrate (EP)

Flagellation - Incinerate Disintegrate (EP)
Stil: Epic Death Metal
VÖ: 08. Februar 2007
Zeit: 20:32
Label: Last Entertainment Productions
Homepage: www.flagellation.net

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Wenn eine Band als erstes echtes Lebenszeichen eine EP herausbringt, ist das erstmal nichts Besonderes. Wenn man aber weiß, dass dieselbe Band bereits zehn Jahre auf dem Buckel hat, stellt sich schon die Frage, warum das mit den ersten Aufnahmen so lange gedauert hat. Vielleicht liegt es daran, dass alle beteiligten Musikern noch andersweitig beschäftigt sind. Das Gründungsduo Per Lindström (voc.) und Daniel Cannerfelt (git.) zockt außerdem noch bei Machinery bzw. Anima Morte, Teddy Möller (git.) zupft die Saiten bei Loch Vostok bzw. einer Thrash-Combo namens F.K.Ü. (kurz für "Freddy Kreuger's Ünderwear"), während Drummer Marcus Jonsson bei Insision die Felle verdrischt und Jacob Anderson den Bass bei Plague Divine zupft.

Auf Incinerate Disintegrate gibt es nun also die ersten vier Songs, zu denen sich jeweils ein Intro ("Rendering The Apocalypse") und ein Outro ("Vast Desolation") gesellen. "Chaos In The Flesh" legt erstmal ein ordentliches Pfund Death Metal vor. Hier wird geblastet was das Zeug hält, technisch sehr anspruchsvoll, aber nicht langweilig, weil Flagellation durchaus wissen, dass langsame Songteile gut für die Aufmerksamkeit des Hörers sind. Interessant auch der Keyboardeinsatz hier, der dem Song trotz aller Aggressivität einen gewissen epischen Anstrich verpasst. "Theshold To Madness" dagegen ist sehr viel langsamer und melodischer ausgefallen, wieder mit symphonischen Keyboards und zusätzlich zu den Growls noch mit cleanem Gesang. "Purified By Fire" geht schon fast in Richtung Cradle Of Filth'schem Death Black Metal und versprüht eine düstere morbide Stimmung. Außerdem gibt es hier einen mehrstimmigen Refrain. Der Titeltrack schließlich ist eine treibende Up-Tempo-Nummer, die etwas progressiv ausgefallen ist und alle bisher genannten Merkmale vereint.

Incinerate Disintegrate hört sich für mich noch etwas halbgar an, irgendwie fehlt mir der Zusammenhang zwischen den Songs, auf spiel- und soundtechnischer Seite dagegen gibt es absolut nichts zu meckern. Ob sich Flagellation aber in weiten Death Metal Feld ab- bzw. an die Spitze setzen können, falls denn mal ein vollständiges Album erscheint, bleibt abzuwarten.

Lord Obirah

Ohne Wertung

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