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Vanitas - Lichtgestalten

Vanitas - Lichtgestalten
Stil: Dark Metal
VÖ: 07. Juni 2004
Zeit: 54:40
Label: CCP Records
Homepage: www.vanitas.at

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Mit Lichtgestalten habe ich mir das nunmehr dritte Album unserer österreichischen Nachbarn zugelegt, nachdem mich die Band auch auf dem Livesektor überzeugen konnte. Vanitas haben den Weg, den sie mit den beiden Vorgängeralben Im Schatten Einer Existenz und Das Leben Ein Traum beschritten haben, konsequent weiterverfolgt, wobei man die Fortschritte vor allem beim Songwriting bemerkt. Doch der Reihe nach.

Geboten wir dem geneigten Hörer eine Mischung aus (hauptsächlich) Dark Metal mit leichten (!) Einflüssen aus orchestralem Black Metal (nicht die raue nordische Variante). Die Vocals teilen sich Maria Dorn, die für die cleanen Voacals zuständig ist und Andreas Schärfinger, der herrlich growlt, was man dem Mann nicht zutrauen würde. ;-) Dabei verfallen Vanitas aber Gott sei Dank nicht in den in diesem Genre fast schon typischen "The beauty and the beast" - Wechsel-Gesang, die beiden Sänger stehen gleichberechtigt und selbständig jeder für sich! Gut so. Die Texte sind durchwegs in deutsch gehalten (nur für diejenigen, die Vanitas bislang noch nicht kannten), was zwar auf der einen Seite wohl für den Erfolg über die deutschsprachigen Grenzen hinaus hinderlich sein dürfte, der Band aber mehr als gut zu Gesicht steht. Zudem haben wir es hier mit wirklich guten Texten zu tun, über dessen Inhalt sich aber bitte jeder selbst sein Bildchen machen sollte.
Los geht’s mit dem recht flotten "Endlosschleife", der das Gespür für gute Melodieführung einmal mehr unter Beweis stellt. Vanitas verstehen es, zwischen und innerhalb der Songs das Tempo immer wieder zu variieren (ohne dabei aber zu zerfahren oder aufgesetzt zu wirken), was die Songs sehr kurzweilig und interessant macht. Desweiteren haben Vanitas ein untrügliches Gespür für eingängige Melodien, denn selbst wenn einem der Anfang eines Songs nicht 100%-ig zusagt (z.B. bei "Lebenslauf"), spätestens beim Refrain hat die Band den Hörer wieder auf ihrer Seite. Weiter hervorzuheben ist mein persönlicher Lieblingssong "Re:inkarnation", der mit einem einfach nur schweinegeilen Riff und einer ebensolchen Melodie aus den Boxen kommt, dass die Nackenmuskeln unweigerlich das Zucken anfangen.

Der Rest der Scheibe ist auf ähnlich hohem Niveau, kann aber an diesen Übersong nicht ganz heranreichen (sonst würde ich glatt die Höchstnote zücken).

Ray

5 von 6 Punkten

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