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Vicious Mary - Vicious Mary

Vicious Mary - Vicious Mary
Stil: Melodic Hard Rock
VÖ: 2002
Zeit: 46:52
Label: Frontiers Records
Homepage: -

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Vicious Mary ist ein Sideprojekt von Terence Holler (voc) und Sean Henderson (keys), Mitglieder der italienischen Metalband Eldritch. Sie suchten sich ein paar andere Musiker aus anderen Bands zusammen und waren "finally a real band", was ich erst glaube, wenn sie ihre zweite Platte draussen haben *g*. Mit dieser CD widmen sie sich sozusagen ihrer zweiten Liebe und begeben sich auf softeren Grund. Musik, die eine Schnittmenge aus Harem Scarem, Dokken, Whitesnake, Europe und Bon Jovi darstellen soll und das auch tut. Wobei die Jungs zum Glueck nicht so sueßlich wie Whitesnake oder Bon Jovi daherschnulzen, sondern mich stellenweise eher an Jaded Heart erinnern. Das Songwriting der CD wurde der ausdrucksstarken Stimme des Saengers auf den Leib (die Stimmbaender? scheiss Metaphern *g*) geschrieben. Aber auch die Instrumentalfraktion kann sich hoeren lassen, vor allem beim Keyboarder hoert man die klassische Ausbildung raus. Sauber gespielt und gesungen sowie angenehm produziert, gefallen mir besonders die Refrains mit einfuehlsam arrangierten Choeren. Von den Hooklines bleibt nicht viel haengen, zumindest nicht am Anfang. Ueberhaupt beginnt die Platte mittelmaeßig, laesst mittig dann noch etwas nach, wird aber am Schluss richtig stark. Ab dem 7. Song "e.l.i.s.a." beginnt die bessere Haelfte. Bester Song ist m.E. "I'll Be There For You", was ich neben "Indian Giver" als Anspieltipp nenne.

Tracklist mit Eindrücken:

Love Or Hate / When He Cries: Midtempo-Plaetscherer
Outside: Rocker mit mitreissendem Tempo
Million Words: Liebeslied
Crying For You: Standardschnulze, etwas ideenlos
The Call: faengt schoen rockig an, verflacht dann etwas
E.L.I.S.A.: das fetzt gut, mitreissend
Keysage: sehr feines Instrumentalstueck, etwas jazzig
I'll Be There For You: ziemlich heavy, gut!
You Run Me Wild: schoenes Intro, zuviele Refrains aneinandergehaengt
Indian Giver: famoses Schlussstueck
Den in der Info behaupteten "heavier impact due to the twin guitars' powerful sound" kann ich nicht ganz nachvollziehen; die Platte ist nicht heavier als zb das letzte Ten-Album "Babylon". Jedoch ist das fuer mich kein Manko; schließlich ist das hier AOR und kein Heavy Metal. Fans der oben genannten Inspirationsquellen sollten mal ein Ohr riskieren; fuer die anderen kein wirklicher Geheimtipp, sondern eher was zum Entspannt-Anhoeren.

Kara

5 von 6 Punkten

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