11 Headbänga online
26.02.2021 Montreal
26.02.2021 Milking The Goatmachine
27.02.2021 Growl Bowl 2021
04.03.2021 Art Of Delusion
05.03.2021 Stillbirth
06.03.2021 Die Kassierer
Reviews (10224)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Jokerscourt

Interview:
Torchbearer

Live-Bericht:
Kataklysm

Video:
Atrocity
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Jim Gilmour kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Jim Gilmour - The Great Escape

Jim Gilmour - The Great Escape
Stil: Progressive Rock
VÖ: 2006
Zeit: 57:18
Label: Progrock Records
Homepage: www.jimgilmour.com

buy, mail, print

Über viele Jahre hinweg standen Saga für grandiose Rockmusik und auch einige zeitlose Klassiker stammen aus der Feder dieser Musiker. Einer dieser Musiker hört auf den Namen Jim Gilmour und verzückte mit seinen Keyboardmelodien so manches Ohr. Selbiger Tastenvirtuose beglückt die Musikgemeinde nun mit seinem zweiten Soloalbum The Great Escape. Dabei beweist er erneut ein erstaunlich gutes Gespür für schöne Melodien und kompakte, in sich griffige Arrangements, die - wie sollte es auch anders sein - von den Keys und einer Vielzahl anderer Synthiesamples getragen werden. Treibende Gitarren oder knackige Drums findet man dafür weniger häufig - die Grundlage der Songs sind nun mal die Piano- bzw. Keyboardklänge. Diese fallen streckenweise sogar recht dunkel und bedrohlich aus, wodurch die Lieder zusätzliche Tiefe gewinnen. Bliebe es nun, wie auf seinem Debütalbum, bei Akustikstücken, könnte ich - ob der wirklich guten Kompositionen - an dieser Stelle eine Empfehlung für Liebhaber reiner Instrumentalmusik aussprechen. Aber leider verirren sich auf The Great Escape in die Hälfte der Songs gar grausige und deplatzierte Gesangspassagen, bei denen man am liebsten den Raum verlassen möchte. Ich für meinen Teil habe selten zuvor ein derart hohes, dünnes und jeden Nerv abtötendes Stimmchen vernommen wie hier und es stellt sich zwangsläufig die Frage, wieso ein so begnadeter Keyboarder atemberaubende Instrumentalparts mit solch abschreckenden Gesangslinien verschandelt. Im Hinblick auf die musikalischen Fähigkeiten Herrn Gilmours wäre ein weiteres, reines Instrumentalalbum die bessere Wahl gewesen.

JR

2 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: To Kill - Vultures
Vorheriges Review: Hacride - Amoeba

© www.heavyhardes.de