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Cornerstone - Two Tales Of One Tomorrow

Cornerstone - Two Tales Of One Tomorrow
Stil: Heavy Rock
VÖ: 23. Februar 2007
Zeit: 55:24
Label: Massacre Records
Homepage: www.cornerstonemusic.dk

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"Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein...", ja das haben Oomph vor geraumer Zeit mal gesungen. Aber wieso denn ausgerechnet Eckstein? Na weil es sich um Cornerstone handelt. (Waaaah - Kara) Und weil sie bereits ihr viertes Album am Start haben. Aber verstecken muss man sich vor Two Tales Of One Tomorrow, so der Titel des Silberlings, nicht, denn dieser beinhaltet wie schon die drei Vorgänger Arrival, Human Stain und Once Upon Our Yesterday Heavy Rock der allerersten Güteklasse.

Seit 2000 arbeiten der ehemalige Royal Hunt-Bassist Steen Morgensen und der ehemalige Rainbow-Frontmann Dougie White zusammen, ganz schön lang wenn man bedenkt, dass Cornerstone eigentlich nur ein Projekt sein sollte. Der dänisch-englischen Zusammenarbeit gelingt es seitdem gekonnt die Brücke zwischen der Hard'n'Heavy-Rock-Szene der 70er und 80er und der Gegenwart zu schlagen. Deswegen müssen die Referenzen des wuchtigen Sounds ganz klar und ohne Wenn und Aber Rainbow, Deep Purple und Dio heißen. Noch dazu klingt Gitarrist Kaspar Damgaard wie ein Ritchie Blackmore zu dessen besten Zeiten, Hut ab! Allerdings gibt es eine deutsche "Band" aus Wattenscheid, die von der Ausrichtung her genauso klingt und auch als Referenz dienen muss: Axel Rudi Pell. Ob das allerdings beabsichtigt ist, sei mal dahingestellt.

Und da wären wir auch schon bei den Songs an sich. Der mit einem dramatischen Intro sich langsam aufbauende Opener "Misery" entwickelt sich zu einer Hymne par excellence. Dougie White ähnelt dabei mit seinem Timbre an einen gewissen Herrn Biff Byford. Der ziemlich coole Stampfer "One Man's Hell" bleibt genauso schnell im Ohr haften wie die blusige Mutter Der Gnade. Die Bezeichnung Epos hat der Titeltrack verdient, der orientalische Klänge aufweist, die sechs Minuten überschreitet und vor allen Dingen mit einem intelligenten Arrangement auskommt. Das im Midtempo gehaltene "Prey" strotzt nur so vor Dynamik, was vor allen Dingen daran liegt dass Dougie White wohl eine seiner besten Gesangsleistung abliefert. Als blusige Verschnaufpause dient "Blinded" bevor bei "Starlight And Mystery" das Tempo wieder ordentlich angezogen wird. Beim Refrain dürfen die Fäuste gen Heavy Metal-Himmel gereckt werden, ja so gehört sich das! Das düstere "The Dance", das groovende "Wicked" und das schleppende "We Are The Dead" beschließen das Album in einer durchaus angemessenen Weise, können allerdings nicht ganz an die Granaten "Misery", "Mother Of Mercy", "Two Tales Of One Tomorrow" und "Prey" anknüpfen.

Kleines Manko ist allerdings dass die Produktion nicht so hundertprozentig druckvoll ausgefallen ist, wie sich das gehört hätte, also im wahrsten Sinne des Wortes sogar... Heavy Rock Fans sollten aber dennoch den Zwei Geschichten Des Einen Morgens lauschen, enttäuscht werden sie bestimmt nicht. Für diejenigen kann man durchaus sogar wieder Oomph zitieren: "...Augen auf ich komme!"

Andi

4 von 6 Punkten

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