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Zion - Zion

Zion - Zion
Stil: Melodic Hard Rock
VÖ: 08. Dezember 2006
Zeit: 49:30
Label: Frontiers Records
Homepage: www.freddycurci.com

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Entweder war bei der Auswahl des Bandnamens jemand recht bibelfest oder die Matrix-Filme haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zion, so der Name der bei Frontiers untergebrachten Band, gilt als die auserwählte Stadt Gottes und seines Volkes auf dem gleichnamigen Hügel. Und zur Erinnerung: bei den Blockbustern war Zion der letzte Zufluchtsort für die Menschheit. Ob das selbst betitelte Debutalbum nun das Eine Welche Album oder gar eine Oase im Veröffentlichungsdschungel sein soll muss sich erst noch klären.

Dezent rockend beginnt "All It Takes Is A Minute" das knapp 50 Minuten lange Album und fährt sich dank der Eingängigkeit und Melodieführung schon mal die ersten Pluspunkte ein. Allerdings muss man für die Bridge nach dem zweiten Refrain seine Ohropax auspacken und eine Punktekorrektur vornehmen. Himmel Hilf, Sänger, Hauptinitiator und Multiinstrumentalist Freddy Curci sollte sich lieber auf mittlere Tonlagen festlegen, da schneidet sogar der nervtötende Quäker und Kermit-Sound-A-Like James Blunt besser ab. Im darauf folgenden "How Much Longer Is Forever" macht er diesen Schnitzer aber wieder mehr als wett. Starker Song, hat was von Pride Of Lions. "One Man Alone" liegt qualitativ zwischen dem Opener und letzterem Song. "Dangerous" hingegen ist schöner kerniger Hardrock, der in Ohr und Beine geht. Danach folgt mit "I'm Running Home" die erste von drei Balladen, die zwar dazu neigt in den Kitsch abzudriften, aber in der Vorweihnachtszeit schon in Ordnung geht. "Everybody's Watching" ist richtig cool, Parallelitäten zu den Engländern Thunder zeigen sich hier auf. "No Surprise" und "The Sky Is Falling" sind klassischer Melodic Rock, nett aber nicht sonderlich spektakulär. Nach der ordentlichen Ballade "The Devil's Dance" wartet allerdings noch ein Highlight in Form des Midtemporockers "Who Do You Think You Are" auf, der an die Dänen Fate erinnert. Die Ballade "Crash The Mirror" lässt das Debutalbum schön blusig ausklingen und ist definitiv die beste.

Zion ist somit weder DAS Album schlechthin noch eine Oase geworden, sondern vielmehr eher ein bodenständiges Melodic Rock Album, das mit einer guten Produktion aufwartet. Leute, die was mit Pride Of Lions, Giant, Harem Scarem und Co. anfangen können, machen hier jedenfalls nichts falsch. Musikalisch ist alles im grünen Bereich, wenn auch die eine oder andere Idee beim nächsten Mal ein bisschen besser umgesetzt werden könnte. Und wenn sich Freddy Curci noch dazu mit seiner durchaus guten und angenehmen Stimme konsequenter auf seine Stärken konzentriert, dann klappt's auch mit der Oase.

Andi

4 von 6 Punkten

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