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Heaven Shall Burn - Deaf To Our Prayers

Heaven Shall Burn - Deaf To Our Prayers
Stil: Metalcore
VÖ: 28. August 2006
Zeit: 47:39
Label: Century Media
Homepage: www.heavenshallburn.com
MySpace: www.myspace.com/officialheavenshallburn

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Sechs Jahre ist es her, seit Heaven Shall Burn das Licht der Welt erblickt haben. Seitdem ging es steil nach oben für die Jungs aus dem Osten Deutschlands. Mit dem 2004 veröffentlichten Album Antigone, welches von Fans und Presse gleichermaßen abgefeiert wurde, war der vorläufige Zenit erreicht. Zahlreiche Touren und einen Wechsel an der Gitarre später (Patrick Schleitzer verließ die Band aus privaten Gründen und wurde durch Alexander Dietz ersetzt) melden sich die Jungs nun mit ihrem neuen Werk Deaf To Our Prayers zurück. Die Ziel: härter, kompromissloser, besser denn je.

Dabei gelingt den Thüringern ein Einstieg nach Maß. Anstatt mit seicht vor sich hindümpelnden Keys empfangen zu werden, bricht ein wahres Inferno über den Hörer herein. Ein Doublebassgewitter drückt die aggressiven Riffs durch die PA, einem massiven Breakdown folgt ein animalischer Grunzer, danach gibt es kein Halten mehr. Geradewegs nach vorne, ohne Rücksicht auf etwaige Verluste preschen die ersten Tracks "Counterweight", "Trespassing The Shores Of Your World", "Profane Believers" und "Stay The Course" mit durchgetretenem Gaspedal durchs heimische Wohnzimmer. Erst bei "The Final March" drosselt der Fünfer den ungebremsten Vorwärtsdrang ein wenig und lässt mehr Melodien einfließen. Langweilig wird es aber trotzdem nie, denn ruhige Momente sind eher selten und beschränken sich auf kurze gesampelte Zwischenspiele in den Songs. Auch cleanen Gesang sucht man auf Deaf To Our Prayers vergebens. Hier regiert die unbändige Wut, die Fronter Marcus Bischoff aus Leibeskräften in die Welt hinausschreit. Auf die momentan so angesagten cleanen und zuckersüßen Refrains hat man ebenso verzichtet wie auf pseudo-emotionale, cleane Parts und gekünstelte Arrangements. Deaf To Our Prayers ist durch und durch ein rohe, direkte und ungeschminkte Platte geworden, mit der Heaven Shall Burn die Mauer am Ende der Sackgasse durchbrechen, in der der Metalcore sich zuletzt festgefahren hatte.

Bleibt zu hoffen, dass das neue Material live genauso zündet. Den Beweis tritt die Band im Herbst auf den Hell On Earth Festivals an. Bis dahin bleibt das Vergnügen (fast) rein akustischer Natur. Käufer der Limited Edition erhalten nämlich als Dreingabe eine Bonus-DVD, die neben einem Videoclip auch eine ca. 45 minütige Show der Hell On Earth Tour 2005 enthält.

JR

5 von 6 Punkten

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