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Eternal Tears Of Sorrow - Before The Bleeding Sun

Eternal Tears Of Sorrow - Before The Bleeding Sun
Stil: Melodic Gothic Death Metal
VÖ: 23. Juni 2006
Zeit: 43:09
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.eternaltears.fi

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Als ehemalige Death Metal Band starteten Eternal Tears Of Sorrow 1994 ihre Karriere und richteten auf den letzten beiden Alben Chaotic Beauty (2000) und A Virgin And A Whore (2001) ihren Sound mehr auf die Melodien aus, um jetzt mit ihrem insgesamt fünften Album Before The Bleeding Sun die perfekte Schnittmenge zwischen Gothic Rock und Melodischem Death Metal zu finden. So denn wohl an.

Mit einem Gitarrenarpeggio, das von einer getragenen Keyboardmelodie begleitet wird, beginnt der erste Track, der auf den Namen "Sweet Lilith Of My Dreams" hört, recht gediegen, aber das täuscht, denn nach 40 Sekunden rumpeln Gitarren und Drums nach vorne und Sänger/Bassist Altti Veteläinen gibt eine Kostprobe seines keifenden und heiseren Gesangs, aber insgesamt wird der Song vom Keyboard dominiert. Für einen Opener keine schlechte Wahl. "Another Me" ist dann durch die permanenten Gitarren-/Schlagzeugstakkati etwas brachialer, die Finnen sind zwar regelrecht bemüht durch orchestrale Untermalung diesem Song eine besondere Note zu geben, aber mag nicht so ganz gelingen. Bei "Red Dawn Rising" hört man die Nachtigall trapsen... schöne Grüße von HIM, allein schon wegen des Pianointros, aber insgesamt sehr eingängig und abwechslungsreich, vor allen Dingen beweist Sänger Altti, dass er nicht nur growlen, sondern auch im cleanen Gesang bestehen kann, die Chöre im Refrain tun ihr Übriges. "Upon The Moors" geht dann wieder in Richtung Opener, bevor das kurze "Sakura No Rei" sehr atmosphärisch daher kommt, Therion lässt grüßen.
"Sinister Rain", "Lost Rune Of Thunder", "Tar Still Flows" sind eine Mischung aus dem bisher gehörten bevor beim abschließenden "Angelheart, Ravenheart (Act 1: Before The Bleeding Sun)" die Bombastkeule schwingt und schon nahezu progressiv wirkt, wobei aber nie die Pfade des melodischen Gothic Death Metals verlassen werden.

Positiv ist anzumerken, dass die Gastsängerin Miriam Renvag (von Ram-Zet) geschickt ins Gesamtkonzept integriert und, wie man es schon von den Finnen im Allgemeinen gewohnt ist, die spielerische Umsetzung klasse ist. Ansonsten ist Before The Bleeding Sun beileibe kein schlechtes Album geworden, aber auch kein Überflieger. Solider Melodic Gothic Death Metal trifft es da schon eher. Leute, die gern Children Of Bodom, Nightwish, In Flames, Therion und Sentenced hören sollten durchaus Gefallen dran finden.

Andi

4 von 6 Punkten

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