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Avulsed - Reanimations

Avulsed - Reanimations
Stil: Brutal Death Metal
VÖ: 15. März 2006
Zeit: 66:30
Label: Xtreem Music
Homepage: www.avulsed.com

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Reanimations mit seinem gewohnt geschmackssicheren Cover ist kein neues Avulsed Album, sondern ein Produkt mehrerer verworfener Ideen bzw. Zufällen. Eigentlich wollten die Spanier eine Doppel-CD aufnehmen. Die erste Scheibe sollte dabei Live-Songs enthalten, während man sich auf dem zweiten Silberling als Cover-Band versuchen wollte. Allerdings wurde die Idee aufgrund Zeitmangels wieder verworfen.
Kurz danach zeigte Relapse Records Interesse an einer 7" Split-EP, an der Avulsed teilnehmen sollten, aber auch diese Idee verlief sich letztendlich im Sande.
Schließlich landete ein Video-Clip im Briefkasten von Dave Rotten und Co., den einige französiche Jungs mit Hilfe selbstgedrehten Materials eines Gigs aus dem Jahre 2005 fertig gestellt hatten und der Band völlig kostenlos überließen.

Was tun sprach Dave, nachdem man jetzt mit einigen neuen Songs, einigen Cover-Songs und einem Video in der Tasche dastand? Des Rätsels Lösung war schließlich Reanimations. Hier hat man alles vorhandene Material kurzerhand auf eine Scheibe gepackt: neue Songs, ein altes Lied neu eingespielt sowie drei Cover aufgenommen und um neun weitere Cover-Songs ergänzt, die aber nicht von Avulsed eingespielt wurden, sondern hier covern diverse Bands aus der ganzen Welt die spanische Death Metal Institution. Hierbei heben sich die Terroristas mit "Powdered Flesh", Witches' Sabbath mit "Blessed By Gore" und Kathotic mit "Sweet Lobotomy", die den Song auf Nevermore getrimmt haben, hervor. Gerade letzterer Song ist so ziemlich das Beste auf Reanimations. Die Remix-Version von "Stabwound Orgasm" einer Band namens Zardonic finde ich dagegen voll für die Füße.
Neben den Cover-Songs fremder Bands finden sich auch drei Cover-Songs auf Reanimations, die wie gesagt Avulsed eingespielt haben. "Piranha" (Exodus), "Mental Misery" (Gorefest) und "I Wanna Be Somebody" (W.A.S.P.). Desweiteren präsentieren Avulsed mit "Unconscious Pleasure" eine Neueinspielung eines alten Tracks und mit "River Runs Red" bzw. "Foetal Consolation" zwei brandneue Lieder, die sehr solide, aber nicht überragend ausgefallen sind.

Reanimations ist wohl hauptsächlich für Avulsed Lunatics gedacht, als Zwischenhappen während der Wartezeit auf ein neues Album und gerade aufgrund der verschiedenen Interpretationen von Avulsed Songs durch unterschiedliche Bands interessant. Wer jetzt allerdings kein Die-Hard-Fan der Spanier ist, sollte lieber auf deren reguläre Scheiben zurückgreifen oder auf den kommenden Longplayer warten.

Lord Obirah

Ohne Wertung

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