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Enochian Crescent - Black Church

Enochian Crescent - Black Church
Stil: Blcak Metal
VÖ: 20. März 2006
Zeit: 37:32
Label: Woodcut Records
Homepage: www.enochian-crescent.com

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Mit reichlicher Verspätung ist dieser Rundling aus dem "fernen" Finnland zu uns gekommen, schließlich war der Release bereits am 22.02. in Finnland und am 20.03.2006 in der restlichen Weltgeschichte.
Das Erste, was mir in den Kopf schoss war: Gibt's die denn auch noch? Seit dem 1998er Output Babalon Patralx De Telocvovim hab ich nichts mehr von den Finnen vernommen. Nun, mit Black Church legen sie uns wohl das erste Full-Length-Album der Bandgeschichte vor, die sich bis ins Jahr 1995 zurück verfolgen lässt, da die vorangegangenen Releases eher den Status von EPs hatten.
Wie der Albumtitel bereits vermuten lässt, haben wir es hier mit Black Metal zu tun. Allerdings regiert hier nicht die Brachialgewalt manch einer skandinavischen Band, die neuen auf Black Church enthaltenen Songs wirken sehr durchdacht und bewusst konstruiert, was zwar einerseits nicht schlecht ist und der Band somit auch Eigenständigkeit vermittelt. Andererseits geht es etwas zu Lasten des Spielflusses, denn stellenweise ist das Konstrukt etwas zu aufdringlich, wie z.B. bei "Thousand Shadows" wo mich zudem das Riff bei schon arg an die typische Göteburg-Schiene erinnert. Das schon fast verträumt wirkende "Ghost Of Saturn" mag auch irgendwie nicht so recht zu den restlichen Songs passen, die stellenweise schon arg das Gaspedal in Richtung Bodenblech drücken ("The Imperfect Vision").
Die neun Songs auf Black Church sind in drei Kapital zu je drei Songs aufgeteilt, die die Überschriften Our Life In Wormwood Christ, Our Life In His Kingdom und Our Life In Servitude haben und somit als Konzeptalbum durchgehen.
Woran sich allerdings wohl die Geister scheiden werden, ist der Gesang bzw. das Gekeife von Wrath (Vocals), der meistens wie eine zugedröhnte Version von Udo Dirkschneider klingt. Aber was mich wirklich stört ist Folgendes: klingt das Album beim ersten Durchlauf noch recht ansprechend, verliert es bei Zunahme der Wiederholung mehr und mehr. Und dadurch war hier nicht mehr drin.

Ray

3 von 6 Punkten

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