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Sick Of It All - Death To Tyrants

Sick Of It All - Death To Tyrants
Stil: Hardcore
VÖ: 13. April 2006
Zeit: 34:10
Label: Century Media
Homepage: www.sickofitall.com

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Es ist doch schön sich auf Konstanten verlassen zu können. Und das auch noch über Jahre hinweg. Genau genommen sind's nun schon 20 an der Zahl. So lange nämlich sind die Brüder Lou (Vocals) und Pete Koller (Guitar) schon mit ihren Mitstreitern im Dienste des Hardcore unterwegs und wurden somit zu Vorreitern der New York Hardcore Liga, an denen sich viele messen lassen müssen. Und diese Prüfung besteht weiß Gott nicht jeder. In einer Zeit, in der alle Welt nach dem ach so trendigen Metalcore Zeugs japst tut es verdammt gut, sich ganz dem guten alten Hardcore hinzugeben.
Sick Of It All haben über die Jahre hinweg konsequent ihr Ding durchgezogen und das ist auch gut so. Wie sonst könnte man einen Opener a la "Take The Night Off" zustande bringen, der einfach nur schnurstracks mitten in die Fresse zielt? Wie heißt es doch so schön in dieser 1a Hardcore Nummer: "Let's celebrate that we don't give a fuck with the middlefinger high in the air". Dieser Satz ist wohl stellvertretend für den Rest der Scheibe und gibt ganz klar die Marschrichtung an. Noch Fragen? Keine! Gut, ist auch besser so.
Es ist zwar eine altbekannte Phrase, aber nirgends passt sie so gut wie hier: All killers, no fillers! In ihren 15 vorhandenen Songs brettern sie mal schneller, mal langsamer durch die Landschaft und geben einem kaum Zeit zum Luft holen. Dafür sprechen auch die Zeiten der Songs, gerade mal einer ("Make A Mark") schafft es über die drei-Minuten-Grenze, der Rest bleibt mitunter deutlich darunter. In der Kürze liegt eben die Würze!
Hier und da vermischen Sick Of It All ihren NY Hardcore mit einer gehörigen Schippe Punk ("Die Alone", "Make A Mark") und heben somit den Moshpitlevel in ungeahnte Höhen. Hat man dann nach dieser Nummer sein trautes Heim schön brav zerlegt, geht's auch schon mit "Evil Schemer" lustig weiter. Wer bei dieser Nummer, die zwischen Up- und Midtempo hin- und herschwenkt, ruhig sitzen bleiben kann, muss einfach tot sein. (Fünf Euro in die Phrasen-Drescher-Kasse! - Red.) Dieser Song reißt einen einfach mit und tritt einfach Arsch, dass der Stiefel stecken bleibt.
Zu guter Letzt bleibt noch anzumerken, dass Tue Madsen der Scheibe zu einem amtlichen Soundgewand verholfen hat, was quasi das Sahnehäubchen darstellt.

Ray

6 von 6 Punkten

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