22 Headbänga online
18.06.2021 Chris Bay
22.06.2021 The Ocean
26.06.2021 Decembre Noir
10.07.2021 May The Tempest
10.07.2021 Baby Of The Bunch
16.07.2021 Megaton
Reviews (10248)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Volbeat

Interview:
Bloodbath

Live-Bericht:
Omission

Video:
Aeon
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Arena kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Arena - Pepper's Ghost

Arena - Pepper's Ghost
Stil: Progressive Rock
VÖ: 10. Januar 2005
Zeit: 52:36
Label: Inside Out
Homepage: www.verglas.com/arenaworld

buy, mail, print

Zum zehnjährigen Bandjubiläum präsentieren uns die Jungs um Multiinstrumentalist und Producer Clive Nolan mit Pepper's Ghost ihr sechstes Studioalbum. Und wo bei manchen Bands nach einer Dekade so langsam der Staub ansetzt, ist bei den doch schon älteren Herren von Arena nichts zu spüren. Die Progrocker bieten mehr als 50 Minuten abwechslungsreiche Kost auf sieben Songs verteilt.

Der Opener "Bedlam Fayre" zeigt uns dann auch gleich, wo die Reise hin geht, nämlich in verträumt spacige Progrock-Traumwelten, mit vertrackten Melodiebögen und knackigen Riffs.
Es folgt das etwas getragene aber nicht weniger vertrackte "Smoke And Mirrors", welches mit einem klasse Refrain aufwartet.
Wer bei beiden Songs anmerkt, sie würden sehr nach Threshold klingen, hier des Rätsels Lösung: Hauptproducer war Threshold Mainman Karl Grom. Wobei mich diese neuen Nuancen im Arena Sound nicht wirklich stören und man nicht wirklich von "abgekupfert" reden kann.
Dann kommen wir zu "The Shattered Room", einem zehnminütigem kleinen Prog-Kustwerk, welches verhalten anfängt und sich zum Ende hin immer mehr steigert. Thematisch dreht es sich in dem Song um eine multiple Persönlichkeit und das Gerangel der verschiedenen Ichs um die Herrschaft über den Menschen. Auf jeden Fall ein Highlight des Albums.
Jetzt folgen noch drei weitere nicht weniger mitreißende Songs, bevor man am Schluß mit "Opera Fanatica" noch mal den Proghammer auspackt. Dreizehn Minuten geballte Schaffenskraft, in der symphonische Dramatik auf heftige Metalgitarren und raffinierte Arrangements auf brachiale Drums treffen. Und dazu noch der geniale Refrain - Wahnsinn!

Bleibt also fest zu halten, das Arena mit Pepper's Ghost ein klasse Progrock Album vorlegen, welches mit seinen fast schon düsteren Stimmungen sehr gut zum melancholischen Winterwetter passt. Jeder Progfan kann hier unbedenklich zugreifen. Schaurig schön!

Thorsten

6 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de