4 Headbänga online
16.02.2020 Rage
29.02.2020 Growl Bowl Festival
19.03.2020 Lordi
26.03.2020 Dark Fortress
29.03.2020 Rose Tattoo
02.04.2020 Knorkator
Reviews (10094)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Watch It Bleed

Interview:
Manticora

Live-Bericht:
Morbid Angel

Video:
Misery Index
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Norther kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Norther - Till Death Unites Us

Norther - Till Death Unites Us
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 03. März 2006
Zeit: 46:08
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.norther.net

buy, mail, print

Norther haben sich Schritt für Schritt weg vom Children Of Bodom Klon zur eigenständigen Band entwickelt, wobei sie vor allem auf ihrem letzten Album Death Unlimited einen großen Schritt in Richtung eben dieser Eigenständigkeit gemacht haben. Till Death Unites Us, das inzwischen vierte Album aus dem Hause Norther, stellt nun den nächsten logischen Schritt in der Entwicklung der Band dar.

"Throwing My Life Away" ist eine knackige Up-Tempo Nummer geworden, die mit einem gehörigen Hypocrisy-Touch gut Fahrt auf nimmt und ebenso wie das schlicht "Norther" betitelte melodische Brett oder "Evil Ladies" diejenigen der Norther-Fans bedient, die es ein wenig schneller mögen, wobei hier aber keineswegs nur stur gebolzt wird. Dagegen stampfen "Drowning" mit seinem mönströsen Refrain, das fast schon In Flames mäßige "Everything" (Hit!) oder das schleppend beginnende "Wasted Years" langsamer über den Hörer hinweg. Das Keyboard findet etwas weniger starken Eingang in die Songs als auf Death Unlimited, ist also weder dominant noch verliert es sich in permanenten Frickelorgien. Stattdessen verleiht es den Kompositionen eine epischere Ausrichtung oder reichert den Song mit elektronischen Spielereien an, wie im Falle von "The End Of Our Lives", der am Ende der Scheibe nochmals einen fulminanten Schlusspunkt setzt.

Jetzt komme ich noch einmal auf "Wasted Years" oder auch auf "Omen" und "Alone In The End" zu sprechen, denn hier gibt es eine Neuerung im Norther Sound. "Omen" hat im Refrain eine gewisse Sentenced-Ausrichtung und kommt zu diesem Zwecke auch mit entsprechendem cleanem Gesang daher, der hier zum ersten Mal gleichberechtigt neben dem sonstigen Kreischgesang steht und für den sich nicht Pete Lindros (voc., git.), sondern Leadgitarrist Kristian Ranta verantwortlich zeigt. Und der Junge macht seine Sache ausgesprochen gut. Auch die anderen beiden Songs können mit diesem Stilmittel glänzen. Streng genommen ist aber auch das nichts Neues, da "A Fallen Star" von Death Unlimited auch schon kurze cleane Gesangspassagen hatte, die dort aber ziemlich untergingen.
Moderner ausgerichtet gehen Norther schließlich noch beim kurzen und plakativen "Fuck You" zu Werke, das zwar kompetent gespielt ist, in meinen Ohren aber den absoluten Schwachpunkt des Albums markiert. Hätte man sich sparen können.

Norther haben es mit Till Death Unites Us definitiv geschafft, sich eine eigene Identität zu schaffen, ohne ihre Vergangenheit zu verleugnen. Durch die ständige Weiterentwicklung sind sie zu einer ernst zu nehmenden Alternative geworden, die Fans von Children Of Bodom, In Flames oder auch Hypocrisy unbedingt mal anchecken sollten.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Ars Irae - Ignis Fatuus
Vorheriges Review: Demiricous - O.N.E.

© www.heavyhardes.de