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Count Raven - Storm Warning (Re-Release)

Count Raven - Storm Warning (Re-Release)
Stil: Doom Metal
VÖ: 14. Oktober 2005
Zeit: 67:26
Label: Cyclone Empire
Homepage: -

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Storm Warning ist nicht nur der Name des Debütalbums von Count Raven, sondern auch der Bandname, unter dem sich Dan "Fodde" Fondelius (v., git.) und Tommy "Wilbur" Eriksson (b.) in den frühen 80er Jahren zusammenschlossen. 1986 fand sich dann mit Christian "Chritte" Linderson ein fester Sänger und es dauerte bis 1988 bis man in Christer "Renfield" Petterson den passenden Drummer fand. Daraufhin sah man sich gezwungen, den Bandnamen zu ändern, Count Raven waren geboren.

Zwei Demos sorgten schließlich dafür, dass die Doomwelt auf Count Raven aufmerksam wurde, Storm Warning erschien aber erst 1990. Dafür war das Erdbeben, das mit diesem Album entfacht wurde umso heftiger und die Kritiker überschlugen sich vor Enthusiasmus. Kein Wunder, denn Storm Warning ist eine Doom Scheiblette erster Kajüte. Langsam und zäh strömen die Songs aus den Boxen und walzen so ziemlich alles platt. Zusammen mit Chrittes Stimme, die fatal an Ozzy Osbourne erinnert, steht dieses Album ganz in der Tradition des Black Sabbath'schen Doom Metal. Chritte sang allerdings nur auf diesem Album, das tat er aber auf verdammt gute Art und Weise. Die Songs an sich sind bester Doomstoff, der aber nicht unbedingt zur düsteren Art gehört, sondern eher positive Vibes transportiert, was sich auch in den Texten bemerkbar macht. Wer im Übrigen auf der Suche nach der ultimativen Anti-Hairspray- und Anti-Glamrock-Hymne ist, der wird sie in "In The Name Of Rock'n'Roll" finden, hier rechnet Chritte gnadenlos mit den Glamour-Jungs und -Mädels ab. Auch an die seichten Momente haben Count Raven gedacht und mit "How Can It Be" eine famose Halbballade komponiert, die sich wie ein tonnenschweres Monstrum an den Hörer heranschleicht und über ihn hinweg walzt.
Gut, manchmal sind die Songs noch ein wenig langatmig, aber hey, hier haben wir es mit Doom und ausserdem mit einem Debüt zu tun, so dass man darüber getrost hinweg sehen kann.

Inzwischen ist die Platte aber nicht mehr erhältlich, weswegen der Re-Release anno 2005 verdammt viel Sinn macht. Vor allem auch, weil die Scheibe zusätzlich aufgewertet wurde. Zum einen wurden die Songs digital überarbeitet, was der Klangqualität durchaus zuträglich war, zum anderen wurde das Booklet ebenfalls überarbeitet und mit Liner-Notes, Zeitungsartikeln und Fotos bestückt. Auch musikalisch hat man sich nicht lumpen lassen und zwei Songs dazu gepackt, "High Beliefs" vom 1989er Demo und "Frightened Eyes Never Lie" vom Indignus Famulus Demo. Ein rundum gelungenes Paket also, das jeder Doomjünger im Regal stehen haben muss!

Lord Obirah

Ohne Wertung

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