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1349 - Hellfire

1349 - Hellfire
Stil: Black Metal
VÖ: 24. Oktober 2005
Zeit: 52:23
Label: Candlelight Records
Homepage: www.legion1349.com

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Hervorgegangen 1997 aus den Überresten von Alvheim blicken 1349 nunmehr auf zwei reguläre Outputs zurück. Wohin die Reise mit dem dritten Longplayer Hellfire nun geht wird sich zeigen, denn bekanntlich heißt es ja beim dritten Album: make it or break it.
1349 sind ihrer Marschrichtung treu geblieben, Weiterentwicklung im Sinne von Stiländerung oder dergleichen sucht man hier vergebens. Hier regiert wieder einmal die pure Black Metal Keule der ganz alten Schule, die keinen Widerspruch duldet. Also eiskalte Gitarrenriffs, Hyperspeed-Drumming und keifende Vocals.
Doch bevor der eigentliche Genuss schwarzmetallischer Klangeskunst losgeht, muss sich der geneigte Hörer durch den Opener "I Am Abomination" boxen, der dem Hörer einiges abverlangt. Ob das mal eine gute Wahl war für einen Opener? Schließlich kommt gerade dieser Song teils recht sperrig, teils auch schon beinahe wirr und vertrackt durch die Boxen, wobei das ein oder andere Riff manchmal an alte Voivod erinnert, nur halt mit durchgedrücktem Gaspedal. An diesem Song werden sich wohl die Geister scheiden. Die einen werden ihn lieben, den anderen wird er zu chaotisch sein. "Nathicana" donnert zwar im selben Tempo durch die Anlage, jedoch schon wesentlich strukturierter. Trotzdem steht die Double-Bass-Maschinerie nie still und schraubt sich selbst in ungeahnte Sphären. Abartig, was Frost (Drums) hier leistet. Danach wird es etwas gemächlicher, es werden schon mal stampfende Mid-Tempo-Parts eingestreut, bevor es wieder brachial weiter geht. Mein persönlicher Favorit ist "To Rottendom", der einfach kalt klingt und einen guten Wechsel zwischen Gebollere und amtlichen Groove aufweist. Zudem hat man mit dem Titelstück einen Song am Start, der das ganze Spektrum der Band abdeckt. Ist es nur Zufall, dass dieser Song 13:49 Minuten dauert?

Im Gegensatz zum Vorgängeralbum Beyond The Apocalypse konnten sich 1349 gehörig steigern, haben Ballast über Bord geworfen und sich auf ihre Stärken konzentriert, auch wenn der ganz große Wurf noch nicht gelungen ist, dazu klingt das Album manchmal etwas zu eintönig.

Ray

4 von 6 Punkten

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