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Paragon - World Of Sin / Chalice Of Steel (Re-Release)

Paragon - World Of Sin / Chalice Of Steel (Re-Release)
Stil: Power Metal
VÖ: 17. Oktober 2005
Zeit: CD1 41:56 - CD2 50:53
Label: Remedy Records
Homepage: www.paragon-metal.com

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Mit dem Re-Release ihres 95er Debuts World Of Sin und der 99er Veröffentlichung Chalice of Steel legen Paragon zwei lang vergriffene Alben neu auf. Die Doppel-CD beinhaltet ein Booklet mit allen Songtexten und einigen Infos - so weit so gut.

Sehr problematisch für den Rezensenten ist jedoch die stark schwankende Qualität der beiden Alben - zwar stimmt der Sound, wie man es von der Technik der Zeit erwarten kann, trotzdem handelt es sich um zwei vollkommen unterschiedliche Longplayer.

World Of Sin ist klassischer Teutonen Stahl, aus einer Zeit in der die Szene weitgehend tot war - unglücklicherweise ist das in einer Auflage von nur 1500 Stück erschienende Erstwerk recht eintönig und krankt vor allem an der schwachen Stimme vom damaligen Leadsänger Kay Carstens.
Was die Gitarrenarbeit angeht, zeigte man sich damals durchgehend sauber, leider verfehlte der Sänger dermaßen viele Töne, dass es einfach keinen Spaß macht, die ganze Sache anzuhören. Auch die Produktion bleibt durchgehend schwach und drucklos.

Vier Jahre später zeigt die Band mit Chalice Of Steel wie man gute Musik macht, was vor allem dem gereifteren Songwriting, dem deutlich besseren Sänger Andreas Babuschkin und dem klareren Sound zuzuschreiben ist. Insofern ist es natürlich schwierig, eine Wertung auszusprechen, da das Debüt-Album nach heutigen Maßstäben allenfalls drei Punkte abbekommen würde, das vier Jahre jüngere evtl. vier bis fünf Punkte. Ergo macht es für den Fan mehr Sinn, die Doppel-CD als günstige Möglichkeit zu betrachten, die eigene Sammlung vervollständigen zu können.
Da beide Alben rein qualitativ starke Unterschiede aufweisen, ist es aus Gründen der Fairness wohl besser, von einer Wertung Abstand zu nehmen. Fans der Band erhalten auf jeden Fall einen preisgünstigen Einblick in die Diskographie von Paragon, sollten aber dabei nicht den Fehler begehen, die Alben mit den ungleich stärkeren Longplayern danach gleichzusetzen.

Robert

Ohne Wertung

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