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Hatesphere - The Sickness Within

Hatesphere - The Sickness Within
Stil: Thrash Metal
VÖ: 11. Oktober 2005
Zeit: 44:39
Label: SPV
Homepage: www.hatesphere.com

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Bereits seit geraumer Zeit steht die dänische Death/Thrash Combo Hatesphere für Musik auf gehobenem Niveau, mit ihrer Neuerscheinung The Sickness Within legen sie nunmehr Album Nummer fünf vor.
Voller Vorfreude lege ich die neue Scheibe der jungen Wilden von Hatesphere ein und meine Erwartungen werden nicht enttäuscht. Mit "The White Fever" gibt's sogleich eine feine Abrissbirne für den geneigten Hörer, die durch angezogenen Härtegrad besticht und sich eher im vorderen Midtempo bewegt. Der Gesang von Frontmann Jacob Bredahl ist für modernen Death/Thrash Metal weitgehend typisch; rauer und rotziger als klassische Thrashbands bringt das agressive Geshoute die Atmosphäre der Musik gewohnt gut rüber. "The Fallen Shall Rise" legt als flotte Thrashorgie eine heiße Sohle aufs Parkett und macht Lust auf mehr. Prompt wird mit "Reaper Of Live" Slayer zitiert, der melodischere Part des Songs erinnert in Teilen an Slayers "Season In The Abyss", offensichtlich eine Hommage an die Genre-Könige. Eingestreute Growls und dynamisches Drumming machen aus dem Song ein erstes Highlight des Albums. Der Titelsong "The Sickness Within" schlägt in eine ähnliche Bresche, legt aber an Geschwindigkeit noch eine Schippe drauf. Bei "Heaven Ready To Fall" zeigt Bredahl auch kurz sein gesangliches Können; ein gewisses Stimmvolumen hat der Mann definitiv aufzuweisen.
Jedes Lied ist knüppelhart; Gefangene werden im Hause Hatesphere nicht gemacht, das wird noch einmal von "Marked By Darkness" eindrucksvoll bewiesen.

Die Produktion präsentiert sich sauber und differenziert abgeschmischt, die Spielzeit bewegt sich mit einer knappen Dreiviertelstunde in üblichem Rahmen. Ein gutes Album, das jeden Thrash Fan der moderneren Einflüssen gegenüber aufgeschlossen ist, zufrieden stellen sollte.

Robert

5 von 6 Punkten

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