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Paimon - Metamorphine

Paimon - Metamorphine
Stil: Melodic Dark Death Metal
VÖ: 17. Mai 2005
Zeit: 45:36
Label: Elysian Records
Homepage: www.paimon.de

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Bei den Frankfurtern hat sich seit Bandgründung 1997 immer wieder kräftig das Besetzungskarusell gedreht, so dass vom Original-Line-Up nur noch Sänger Voland Pister und Gitarrist / Songwriter Andre Abram übrig sind. Die Neubesetzung der restlichen Instrumente hat sich auch hörbar auf das neue Material ausgewirkt. Wo beim Erstling Terra Oblivionis noch Black und Pagan Metal das Bild bestimmten, wird der Nachfolger von melodischem Death gepaart mit atmosphärischem Dark Metal dominiert.

Dabei schielt man mit einem Auge massiv nach Schweden und Vergleiche mit melodischen Combos wie alten In Flames oder Dark Tranquility sind ebenso wenig abwegig wie Vergleiche mit südländischen Vertretern der Dark Metal Szene wie Nightfall, Moonspell oder Rotting Christ. Die Songs sind an sich sind gut arrangiert auch wenn einige Übergänge ein wenig holprig geraten sind. Die Abwechslung fehlt auf Metamorphine auch nicht, dafür sorgen die vielen schönen Melodien, der immer wieder vollzogene Wechsel zwischen Akustik- und Stromgitarren oder auch der Wechsel zwischen cleanem düsteren Gesang und Death/Black "Geshoute". Sehr gelungen finde ich dabei den heftigeren Einstiegssong "Phobia", das schnelle "Misanthrope" oder das mit Black Metal Elementen aufgelockerte aber ansonsten schleppende "Madman's Revenge".

Aber trotz aller Bemühungen, Metamorphine möglichst abwechslungsreich zu gestalten, fehlt Paimon meines Erachtens die eigene Identiät, zu oft schimmern die offensichtlichen Vorbilder durch, zu oft überlegt man, wo man diesen und jenen Teil schon zumindest in ähnlicher Form schon mal gehört hat. Das ist schade, denn die handwerklichen Fähigkeiten der Band stehen außer Frage, aber die Konkurrenz auf diesem Sektor ist auch nicht gerade klein, so dass ein durchschnittliches Album wohl nicht reichen wird, um auf Dauer in der Szene zu bestehen.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

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