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R.E.T. - The Dark At The End Of The Tunnel

R.E.T. - The Dark At The End Of The Tunnel
Stil: Dark Metal
VÖ: 22. Juli 2004
Zeit: 34:37
Label: Crystal Productions
Homepage: ret.3nec.cz

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R.E.T. steht für Reaction Extasy Trance, kommen aus Tschechien und sind Labelpartner von ihren Lands- und Sandmännchen Dissolving Of Prodigy. Gegründet haben sich die Jungs 1989 und spielten zu dieser Zeit puren Heavy Metal mit tschechischen Lyrics. Einige LineUp-Wechsel später begann man 1993 neue Einflüsse zu verarbeiten und auch die Instrumentierung zu erweitern, was 1995 in einem Plattenvertrag und der ersten Veröffentlichung Depression mündete. 2002 rotierte abermals das Personalkarussell und mit Crystal Production zog man einen weltweiten Deal an Land, der die Band nun auch in den westlichen Staaten bekannt machen sollte. So weit zur History.
Willkommen im Jahr 2005 und damit sind wir auch schon bei der neuen, bereits 2004 veröffentlichten und insgesamt fünften Scheibe The Dark At The End Of The Tunnel, was mich bei diesem Titel gleich an My Dying Bride denken lässt. Haben wir also schon das erste Stichwort eines Vergleichs. Die Richtung My Dying Bride kann man z.T. so stehen lassen, weit mehr erinnert das Sextett zuzüglich einer Dame am Mikro an die Urzeiten von Theatre Of Tragedy ohne das hohe Gewimmer einer gewissen Liv Kristine. Ho ho ho ho ho... Okay, lassen wir das, kommen wir zurück zu R.E.T., die in sieben Songs plus Intro und Outro ein verdammt konkurrenzfähiges internationales Produkt auf den Markt werfen, das sich in keinster Weise hinter den erwähnten Bands zu verstecken braucht. Nach dem Intro "Out Of The Light..." geht es in "Dead Enough" mit majestätisch erhabenen Keyboards und weinerlich schreienden und zerbrechlichen Vocals in das Tunnel. Nach dem flotten Instrumental "Ghost Of Misery" kommen mit "Downfall" und "Church Of Stone" mit lateinischem Text zwei Highlights der Platte. Zum einen zeigen diese Tracks die kompositorische Vielfalt der Band um Frontröchler Yarri Kai Querry, zum anderen die treffende Umsetzung in der Auswahl der Instrumente, auf. "Pie Jesu domine, dona eis requiem!" Ja, mit diesem Ausspruch in letztgenanntem Song können die Burschen nur gewinnen, remember die heilige Handgranate. Jawoll! "Symbol Of Salvation" erinnert sehr geschmeidig an Theatre Of Tragedy und wird neben einer coolen Bassline mit einer gefühlvollen Leadgitarre versetzt. Hier darf die Matte locker gekreist werden. Der Rest kann ebenso überzeugen und gefällt mir auch nach dem x-ten Durchlauf sehr gut.
Lasst es mich so ausdrücken. Es ist definitiv kein reines Gothic Geträller, sondern ein atmosphärisch dichtes Gothic/Dark Metal-Album mit einer düsteren Stimmung und das alles mit klarer druckvoller Produktion versehen und verdient mehr als Respekt, es verdient Eure sauer verdiente Kohle.

Siebi

4 von 6 Punkten

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