11 Headbänga online
04.03.2021 Art Of Delusion
05.03.2021 Stillbirth
06.03.2021 Die Kassierer
09.03.2021 The Quireboys
13.03.2021 Knorkator
13.03.2021 Mr. Irish Bastard
Reviews (10225)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Angus Dersim

Interview:
Extol

Live-Bericht:
Spring Metal Festival

Video:
Nasty Idols
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Monolithe kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Monolithe - II

Monolithe - II
Stil: Doom Metal
VÖ: 25. April 2005
Zeit: 50:24
Label: Candlelight Records
Homepage: www.monolithe.free.fr

buy, mail, print

Bei Monolithe handelt es sich um ein Nebenprojekt des Franzosen Sylvain Begot, der auch bei den Gothic Metallern Anthemon an der Gitarre zockt. Hier jedoch fröhnt er einer ganz anderen Leidenschaft: Doom Metal.

Auf dem Vorgänger aus dem Jahre 2003, schlicht I betitelt, fand der geneigte Hörer nur einen einzigen Track vor, der immerhin 52 Minuten lang war. Auf dem Nachfolger, ebenso schlicht mit II betitelt, gibt es ebenfalls nur einen Song zu hören, diesmal aber zwei Minuten kürzer. Ich weiß nicht, ob man sich damit einen Gefallen tut, einen langen Mördertrack auf eine CD zu packen, ohne dem Hörer die Möglichkeit zu geben, zwischen einzelnen Teilen hin und her zu springen. Edge Of Sanity haben das mit Crimson auch getan, aber schon auf Crimson II bekam man die Möglichkeit, bestimmte Teile direkt anzusteuern. Auch die Math-Metaller Meshuggah machen auf ihrem aktuellen Machwerk Catch 33 von der Sprungoption gebrauch. Gerade im Doombereich würde ich mir schon wünschen, bestimmte Stellen ohne lästiges Vorspulen erreichen zu können.

Wie auch immer, die hier dargebotene Musik weiß durchaus zu gefallen. Langsam, wie es sich gehört, walzt dieser Brocken zäh aus den Boxen und macht so ziemlich alles platt, was ihm in den Weg kommt. Die Stimmung ist meist düster und depressiv, jedoch kommen zwischendurch immer wieder kleine Lichtschimmer durch die dunkle Wolkendecke, die zwar Hoffnung vermitteln, jedoch fast im selben Moment wieder zunichte gemacht werden. Die Instrumentierung ist meist spärlich, aber auch hier kommen immer mal wieder andere Instrumente zum Einsatz als Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang und lockern das Ganze ein wenig auf. Letzterer ist über die gesamte Spielzeit hinweg monoton röchelnd und growlend, was zeitweise allerdings zu Ermüdungserscheinungen führt, ebenso wie manche "Endloswiederholungen" von Riffs und Melodien.

Insgesamt ist das Zweitwerk der Franzosen ein heftiges Stück Doom Metal geworden, mit dem man sich aber erst anfreunden muss, weil es schwer ist, dieses Teil in einem Stück durchzuhören und unmöglich, ohne weiteres auf bestimmte Stellen zuzugreifen. Wenn der Doom Jünger damit aber keine Schwierigkeiten hat, darf hier ruhig zugegriffen werden.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de