7 Headbänga online
22.10.2020 Versus Goliath
24.10.2020 Arroganz
27.10.2020 Thundermother
30.10.2020 Tuxedoo
31.10.2020 Halloween im Backstage
04.11.2020 Velvet Viper
Reviews (10185)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Uriah Heep

Interview:
Tracedawn

Live-Bericht:
Iron Maiden

Video:
Mötley Crüe
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Pyramaze kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Pyramaze - Melancholy Beast

Pyramaze - Melancholy Beast
Stil: Progressive Power Metal
VÖ: 28. Mai 2004
Zeit: 50:48
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.pyramaze.com

buy, mail, print

Die Geschichte von Pyramaze beginnt Ende 2001 in Dänemark, als Michael Kammeyer die Band Damion verließ und sein eigenes Baby in's Rennen schickte. Als Mitstreiter konnte er dabei Niels Kvist (b.), Morten Gade (dr.) und Jonah Weingarten (keyb.) gewinnen. Den Gesang wollte Michael zunächst selber übernehmen, doch als man feststellte, dass es besser wäre, einen wirklichen Profi für den vakanten Sängerposten anzuheuern, fand man diesen in niemand geringerem als Lance King, der sich schon bei Balance Of Power, Mattson, King's Machine und Gemini verdient gemacht hatte.

Mit dieser Mannschaft ging's zusammen mit Produzent Jacob Hansen (Withering Surface, Illdisposed, Manticora, Ancient) in's Studio, um mal eben so das beste Melodic Power Metal Album der letzten Monate einzuspielen. Und Melancholy Beast hat es wirklich in sich. Hier trifft Power Metal auf klassischen US Metal und wird mit progressiven Elementen garniert. Gleich der Opener "Sleepy Hollow" mit seinem düsteren Intro (könnte auch eine Iced Earth Scheibe einläuten) und dem tiefen Sprechgesang zeigt wo's die folgenden 50 Minuten lang geht. Bester kraftvoller Midtempo Power Metal, der gesangstechnisch auch gewisse Parallelen zu Queensryche aufweist. "Forsaken Kingdom" und der anschließende Titeltrack schlagen in die gleiche Kerbe und überzeugen mit epischen Refrains, jeder Menge Bombast, der aber nie kitschig wirkt, und leicht progressiven Songstrukturen, die den Songs zusätzlich Abwechslung verleihen. "The Journey" könnte dann vom Riffing her wiederum aus der Feder von Jon Schaffer stammen, als der noch gute Lieder geschrieben hat, während "Until We Fade Again" sowas wie die Pflicht-Halbballade ist und vom Gesang her ein wenig an den Ripper, Tim Owens, erinnert.
Ja, und an Position sechs haben Pyramaze dann den meiner Meinung nach besten epischen Power Metal Song der vergangenen Jahre gepackt: "Legend"! Dieser Song ist die perfekte Bangerhymne, vereint perfekt Bombast, mehrstimmige Chöre und jede Menge Energie und hat so nebenbei DEN oberhammergeilen Refrain, der, einmal im Ohr, dort für alle Zeiten hängen bleibt und nie mehr raus geht!
Das anschliessende "Mighty Abyss" hat dann natürlich einen schwereren Stand, besitzt aber auch einen wiederum an Queensryche erinnernden Refrain, der ebenfalls sofort im Ohr hängen bleibt und sich live sehr gut machen dürfte. Den Abschluss bilden dann "The Nature Of Triumph" und "Power Of Imagination", die dem restlichen Material in nichts nachstehen.

Pyramaze haben mit Melancholy Beast ein absolutes Top Album vorgelegt. So ein Debut bringen heutzutage kaum mehr Bands zustande, vor allem nicht in diesem Sektor, denn meist klingen Combos dieser Stilrichtung wie mehr oder weniger gute Rhapsody-Kopien, während Pyramaze eingängige Melodien, Bombast und Power eher an der amerikanischen Schule ausrichten und sich somit vom südländischen Metal abgrenzen. Wer mit Power Metal leicht progressiver Natur auch nur im entferntesten was anfangen kann, sollte Pyramze unbedingt mal antesten! Hammer Debut! Volle Punktzahl!

Lord Obirah

6 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Steelpreacher - Route 666
Vorheriges Review: Puissance - Total Cleansing

© www.heavyhardes.de