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Rebellion - We Are The People

Rebellion - We Are The People
Stil: Heavy Metal
VÖ: 23. Juli 2021
Zeit: 54:11
Label: Massacre Records
Homepage: www.rebellion.st

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Es braucht nicht lange um festzustellen, dass We Are The People das wohl härteste und schwerste Album in der bisherigen Geschichte von Rebellion ist. Schwer im Sinne von heavy, schwer aber auch im Sinne von nicht immer ganz leicht zugänglich!

Ein paar Durchläufe muss man nämlich durchaus einplanen, um das Album, das sich thematisch mit der Zeit zwischen der Französischen Revolution und dem zweiten Weltkrieg befasst, zu erschließen. Das mag vor allem daran liegen, dass Nummern mit dezentem Gassenhauer-Potential eher rar gesät sind. Das eröffnende Doppel aus "Risogimento" und "Liberte, Égalite, Franternite" geht in diese Richtung. Vor allem aber sind es "World War II" und der finale Titeltrack "We Are The People", die am schnellsten zu fesseln wissen. Während diese vier im Up-Tempo-Bereich arrangiert wurden, geht es auf dem Großteil des Drehers vergleichsweise gemächlich, aber keinesfalls softer zur Sache. "Verdun" ballert und kracht dermaßen heftig, dass man sich inmitten des Schlachtgeschehens wähnt, während die Gitarrenarbeit stellenweise fast schon in Richtung Death-Metal tendiert. "Gods Of War" steht dem in nichts nach und in "Shoa (It Could Have Been Me)" wird das Tempo soweit herunter gedrosselt, dass man sich fast schon in doomigen Gefilden bewegt.

Erwähnt werden muss noch der Song "Vaterland", schon weil er für den Refrain die Melodie der deutschen Nationalhymne verwendet. Eine kleine Zeitreise zurück in die Geschichte, nicht nur Europas, sondern der Band selbst, liefert das bereits erwähnte "World War II". Gründungsmitglied Uwe Lulis, der mittlerweile bei Accept als Gitarrist arbeitet, hat diesen Track geschrieben. Außerdem steuert Simone Wenzel, die man von den beiden Wikinger-Alben Miklagard und Arise in Erinnerung behalten hat, ein ausgiebiges Gitarrensolo bei. Die "Viking Soul" wird in diesem Stück also nicht nur textlich zitiert, nein - hier geht man auch musikalisch zurück in die Vergangenheit. Vielleicht weiß die Nummer deshalb so gut zu gefallen und sei als Anspieltipp empfohlen. Das Gros von We Are The People wirkt dagegen leider trotz aller Qualitäten immer wieder etwas sperrig und liefert im Sinn des inhaltlichen Konzepts und wie eingangs erwähnt ganz schön schwere Kost!

Dagger

4 von 6 Punkten

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