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Norther - Mirror Of Madness

Norther - Mirror Of Madness
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 07. Juni 2003
Zeit: 42:59
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.norther.net

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"Mirror of Madness" ist die vierte Platte der finnischen Band "Norther". Sie selber beschreiben das Album als einen innovativen Schritt vorwärts in Richtung Modern Death/Black Metal, was ich im allgemeinen genauso so sehe, trotzdem gibt's aber auch an dieser Platte wieder was zu meckern:
Was mir nicht gefällt sind die im allgemeinen viel zu hohen Gitarrenriffs. Bei ein oder zwei Liedern hört es sich nicht schlecht an, aber das zieht sich durch's ganze Album. Dazu kommt noch das Keyboard, das viel zu hohe Töne spielt und die kreischend hohe Stimme bilden insgesamt eine schlechte Synthese.
Die Drums hingegen wirken sehr kraftvoll und schnell, begleitet von einer durchgehenden Doublebass, die die Stücke dynamischer erscheinen lässt. Positiv ist auch, dass die Gitarristen oft mit abgestumpften Riffs arbeiten, was sehr gut zu den abwechslungsreichen Drums passt. Generell sind die Riffs in ihrer Technik sehr vielseitig, aber in der Tonhöhe "eintönig". Auffallend sind auch die vielen Solos, die viele Songs bereichern, aber das ganze Album zu sehr überladen.
Man könnte die Platte als gut oder gelungen bezeichnen, wenn man nicht so viel Zeit bräuchte, um sich hineinzuhören. Denn oftmals kommt man über Lied vier nicht hinaus, weil das Album bis dahin eher flach erscheint und man sich immer wieder fragt, ob denn der erste Song wirklich eine Viertelstunde lang war. Darüber hinaus werden die Lieder aber abwechslungsreicher und besser.
Beeindruckend ist im Nachhinein auch die Athmospäre, die das Album vermittelt. Die Platte wirkt nicht düster oder misteriös, sondern klar und hell, was auch sehr gut durch die Eislandschaft auf dem Cover zusammengefasst ist. Leider wirkt auch auf diesem Album, wie auf vielen Black/Death Metal Platten, der Gesang sehr langweilig und unflexibel, denn bei allen Liedern bekommt man nur ein gedrücktes, kreischendes Geschreie zu hören, das zu der hohen Tonlage des Albums nun überhaupt nicht passt.
Leider muss ich daher diese Platte nur als Mittelmaß einstufen, aber mit der Tendenz nach oben.

Gast

4 von 6 Punkten

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