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Manowar - Warriors Of The World

Manowar - Warriors Of The World
Stil: True Metal
VÖ: 27. Mai 2002
Zeit: 47:59
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.manowar.com

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Was soll ich einer Manowar Scheibe anderes geben als eine 5 ? Genau, eine 4 ;-) Auch wenn ich 6 Jahre auf neuen Stoff warten mußte und mir die 4 schlechten Stücke nichts ausmachen, kann ich die Scheibe nicht in den Himmel loben. Aber, Manowarfans werden sie trotzdem lieben und andere hassen, deswegen bliebe von Haus aus nur die 5 oder die 1. Aber wir sind hier ja immer total objektiv ;-), von dem her fange ich mal vorne an.

"Call to the Arms" ist der Oberhammer der CD, und das gleich als Opener. Eine Midtempohymne zum Mitgröhlen und Abbangen. Bei dem Anfang kann ja eigentlich nichts schief gehen.
Naja, Manowar sind nicht nur verdammt gut, sondern auch verdammt unberechenbar und bieten einem nach diesem Knaller dann gleich erstmal einen Dämpfer. Halbballaden wie "The Fight for Freedom" sind ja nichts Neues im Manowar Repertoire, aber so kitschig muß es dann ja doch nicht sein.
Unberechenbar geht's weiter: Mit "Nessum Dorma" bringen die Kings of "Wir machen was wir wollen" eine klassische Nummer, bei der sich der kleine Eric zwar als ganz groß erweist, welche aber nicht wirklich auf eine Metal CD paßt.
"Valhalla" ist ein Intro/Füllstück von 'ner halben Minute zu "Swords in the Wind", welches man sich auch hätte sparen können.
"Swords in the Wind" ist mal wieder die Quotenballade, die es aber nicht mir Knallern wie "Heart of Steel" oder "Master of the Wind" aufnehmen kann. Aber trozdem net schlecht.
Das nächste Stück würde ich dann am liebsten von der CD kratzen. "An American Trilogy" ist so unnötig wie der aktuelle amerikanische Präsident und hat nichts mit Metal zu tun. Scheiß Patriotismus.
"The March" ist ein nettes Lied, aber hat wie schon der Song davor nichts auf ne Metalplatte zu suchen.

Und dann, ja dann fängt endlich der Teil des Albums an, weswegen dieses Album jeder Manowarfan lieben wird.

"Warriors of the World United" ist die 1 A Mitgröhlhymne ohne Schnörkel und vielen Soli. Einfach nur den Kopf schütteln und mitschunkeln.
"Hand of Doom" ist dann endlich der erste Speedkracher mit geilem Refrain, hätte auch auf "Louder than Hell" stehen können.
"House of Death" schlägt ungefähr in die selbe Kerbe, wobei es mich sehr an "Black Wind,Fire and Steel" erinnert und genauso ein Liveknaller werden könnte.
Zum Abschluß steht dann noch passend "Figth until we Die". Der Song drückt auch ohne Kompromisse auf die Tube und läßt natürlich den mitgröhlfähigen Refrain wieder nicht vermissen.

Bleiben für mich 5 saugeile Songs, 2 mittelgute und 4 Ausfälle!

Wäre fast ein Grund, das Album zu verreißen, mache ich aber nicht, weil einerseits 7 gute Songs auf dem Album jeden Metaller zufrieden stellen sollten. Außerdem kann ich Manowar nur zugestehen, daß sie machen sollen, was sie verdammt noch mal wollen. Die 4 Lieder/Zwischenstücke (meiner Meinung nach Ausfälle) sind ja nicht schlecht, nur unpassend.
Auch wenn mich der Andi wieder auslachen wird, ich liebe dieses Album trotzdem und mir reichen auch 6-7 geile Songs für ein gutes Album. Außerdem wer was zu meckern hat, brauch es ja nicht zu kaufen. Allen Manowar Fans sei gesagt: ZUGREIFEN!

Thorsten

5 von 6 Punkten

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