6 Headbänga online
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
08.11.2019 Annihilator
09.11.2019 Stormbringer Thrash Inferno 23
16.11.2019 Tanzt! Festival
11.04.2020 Dark Easter Metal Meeting
Reviews (10070)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Early Man

Interview:
Bible Of The Devil

Live-Bericht:
Joe Bonamassa

Video:
Grave Digger
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Betzefer kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Betzefer - Entertain Your Force Of Habit

Betzefer - Entertain Your Force Of Habit
Stil: Groove Metal
VÖ: 21. September 2018
Zeit: 37:01
Label: Metalville
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/betzefer

buy, mail, print

Irgendwo in der trostlosen Einöde zwischen Stoner Rock und Death Metal haben sich die Israelis von Betzefer eine Nische gebaut, in der es keinen Platz für Kompromisse gibt. Stattdessen bestimmen tonnenschwere Riffs, Groove, Groove und nochmal Groove das Geschehen. Dass Entertain Your Force Of Habit, das mittlerweile vierte Studioalbum der Jungs aus Tel-Aviv, besonders brachial durch die Membrane drückt, mag einerseits daran liegen, dass der Anteil an rockigen Passagen gegenüber dem Vorgänger The Devil Went Down To The Holy Land reduziert wurden. Zum anderen hat Neuzugang Ahron Ragoza, dessen Brüllen und Kreischen an Inbrunst kaum noch zu toppen sind, sicherlich auch zur Brutalität des neuen Materials beigetragen.

Leider schaffen es am Ende viele der Songs nicht, die nach einem jeweils bärenstarken Auftakt geweckten Erwartungen zu erfüllen. Stattdessen verlieren sie sich in unspektakulären und stets auf Aggression getrimmten Moshparts. Zündende Ideen, eingängige oder gar mitreißende Refrains kann man dagegen mit der Lupe suchen. Schade drum. In der Vergangenheit haben Betzefer schon gezeigt, dass sie es besser können. Was bleibt, sind ein paar passable Stücke, wie etwa "Never Been", "Crash" oder "Last Song In The World", welche in der Tradition von Pantera stehen - einen Preis können Betzefer mit ihrer neuen Scheibe aber sicher nicht gewinnen. Besser sieht es da schon für das Cover-Artwork aus. Das hat nämlich durchaus realistische Chancen auf eine Auszeichnung für das hässlichste Design des Jahres.

Dagger

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de