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Nocturnal Rites - Shadowland

Nocturnal Rites - Shadowland
Stil: Power Metal
VÖ: 27. Mai 2002
Zeit: 46:45
Label: Century Media
Homepage: www.nocturnalrites.com

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Das fünfte Studioalbum der Schweden Nocturnal Rites setzt nach dem schon nicht schlechten Vorgänger Afterlife noch einen drauf und entpuppt sich nach mehreren Durchläufen als abwechslungsreiche und dazu eingängige Melodic Metal Kost. Während "Afterlife" noch eher düster und vertrackt war, setzt man bei "Shadowland" mehr auf Ohrwürmer a la Helloween und Gamma Ray. Allerdings dienen diese Bands nur als Orientierung, denn Nocturnal Rites haben ihren eigenen Stil gefunden.
Songs wie "Eyes of the Dead", "Revelation" und das Titelstück bedienen einen zwar mitgröhlfähigen eingängigem Refrains, aber ohne in ein Hammerfall typisches "Ohohohoooooooooh" zu verfallen oder wie bei Helloween in ein Kinderliedgedudel auszuarten. Nocturnal Rites bieten Songs zum Mitgröhlen, die nicht langweilig werden, da das Gaspedal nicht straight durchgedrückt wird, sondern viele Tempiwechsel für Abwechslung sorgen.

Mit "Underworld" und "Faceless God" hat man dann auch wieder zwei etwas düstere Nummern auf Lager, allerdings ist diese Melancholie nur von kurzer Dauer, da zwischen und nach den beiden Stücken mit den Speedkrachern "Vengeance", "Birth of Chaos" und "The Watcher" das Album mit einem großen Knall endet und man verdutzt vor sich hinschaut.

Wer Nocturnal Riter schon live gesehen hat, wird wissen, was diese Band für Energie versprüht. Um eine Ahnung davon zu bekommen, kann ich aber vorerst jedem diese Scheibe ans Herz legen. Leute, die bei den letzten Melodic Metal Veröffentlichungen einfach nur noch eingeschlafen sind, sollten es mal mit dieser Scheibe versuchen. Nicht so vertrackt wie Blind Guardian und nicht so langweilig moton wie Hammerfall, sondern die gesunde Mitte. Ich freu mich auf Wacken!

Thorsten

5 von 6 Punkten

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