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Konzert-Bericht

Ill Nino, Spineshank & Chimaira

Backstage, München 20.10.2003

Roadrunner lud zum zweiten Mal zur Roadrage Tour ein und ca. 800-900 Leute folgten dem Aufruf ins Backstage, um sich für "preisewerte" 21 Euro drei "Newcomer" auszuschauen. Entsprechend voll war die Halle, so daß Bewegungen nur im Kollektiv möglich waren und manche Leute ihr Bier eher auf anderen Leuten verteilten als es selbst "genießen" zu können.

Um 20.15 Uhr gings dann auch schon mit Chimaira los, die dem Publikum sehr gepflegten und aggressiven Metal der Marke Fear Factory/Machine Head vor den Latz knallten. Wobei man ihnen zugestehen muß, dass sie eigentlich sehr eigenständig sind und ich die beiden Bands nur genannt habe, damit man ihren Sound grob einordnen kann. Auf jeden Fall sind sie alles andere als Nu-Metal und spielten knappe 35 Minuten einen Hassbatzen nach dem anderen. Die Highlights waren songtechnisch "Silver", "Eyes of a Criminal" und "Down Again" - showtechnisch aber eher die Moses-Einlage von Sänger Mark Hunter. Mittem im Set befahl er dem Publikum ein Schneiße in der Mitte zu bilden und fragte dann, welche Seite stärker sei - mit dem Ergebnis, dass sich beide Seite wie zwei Rugbyteams aufeinanderstürzten - sehr geil! Der Sound war übrigens ziemlich klar und differenziert.

Und damit sind wir auch schon bei Spineshank, denn der Sound war äquivalent zu dem Inhalt meines vollen Biomülls, ergo ziemlich matschig. Die Gitarren und den Gesang hörte man nur ziemlich selten, was eigentlich ziemlich schade war, denn auf CD klingen Spineshank ja ziemlich gelungen - für mich ne harte Version von Linkin Park mit ein paar Trasheinflüssen. Naja, dem Publikum wars wurscht und dementsprechend gröhlte es lautstark zu Hits wie "Synthetik", "Slavery", "Beginning of the End" und "Smootherd".

Und dann kam der Grund, warum die Halle so voll war - Ill Nino. Erklären kann ich mir das, denn die Jungs sind ziemlich melidiös und lieferten ne gute Show (Extrem Rastalocken-Flying). Mir sind sie allerdings ne Brise zu sehr Nu-Metal und damit austauschbar. Ok, sie haben zwei Drumms und damit nen exotischen Touch, aber es klingt mir halt zu sehr nach Trendhopping. Das wurde mir auch von manchen Bands bestätigt, die das zwote Album zu soft fanden. Naja, die Halle tobte trotzdem zu Hits wie "Te Amo.. I Hate you" und "God save us". Wahrscheinlich auch noch als sich der Herr Redakteur schon auf dem nach Hause Weg befand...

Thorsten

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