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Konzert-Bericht

Undertow, Epsilon & Absorb

Heavyhardes Party 2.0

Titanic City, München 11.10.2008

(Fotogalerie)

Zum zweiten Mal lud Heavyhardes seine Leser zu einer zünftigen Party. Nach dem großen Erfolg im Jahr 2005 wurde die Sause erstmals komplett vom Heavyhardes-Team organisiert und man kann sicherlich sagen, dass es - auch dank des eingespielten Teams vom Titanic City - wunderbar geklappt hat.
(Kara)

Absorb wurde die Aufgabe zugeteilt, den Live-Part unserer zweiten Party an diesem Abend zu eröffnen. Nach dem der eigentliche Beginn ein klein wenig nach hinten verschoben wurde ging todmetallisch gehörig die Post ab. Man merkte den Jungs an, dass jeder schon so seine Liveerfahrungen gesammelt hatte, auch wenn Absorb in dieser Besetzung an diesem Abend das erste Mal zusammen auf der Bühne standen. Und dann erfolgte der Einstieg auch noch in unserer geliebten Landeshauptstadt, was kann es Schöneres geben? Mit "Out Of Control" stiegen die Franken in ihren gut 35minütigen Set ein. Zu diesem Zeitpunkt waren zwar noch nicht allzu viele Besucher anwesend, doch im Laufe des Sets wurden es schon mehr. Schon nach dem ersten Song gab es guten Beifall, der sich im Laufe des Auftritts noch weiter steigerte. Der Death Metal lief aber auch einfach gut rein, so mitten auf die Zwölf. Und schon bald machten sich die ersten Banger an ihr Tageswerk vor der Bühne. Von den Reaktionen sichtlich positiv überrascht legten Absorb noch die ein oder andere Schippe nach. Dabei blieb jedoch auch der Spaß nicht auf der Strecke, denn mit lockeren Sprüchen ("Seit wann hat der Schlagzeuger was zu melden?") wurde nicht gegeizt. Die Songs zeigten sich variabel, viel Highspeed, ab und an wird das Tempo gedrosselt und auch ein Händchen für Melodien zeichnet den Sound aus. Die Jungs legten einen engagierten Gig auf die Bretter, und von Song zu Song steigerte sich der Beifall, der nach der regulären Spielzeit in lautstarke Zugabe-Rufe gipfelte. Nachdem jedoch das Songpotenzial ausgeschöpft war, wurde der Set mit dem Eröffnungssong als Zugabe abgeschlossen. Ein sehr geiler Einstieg in diesen Abend.
(Ray)

Mit Epsilon betreten unsere Gäste aus St. Pölten bzw. Wien die Bühne. Anfangs ist der Sound noch etwas matschig, doch das bessert sich schnell, so dass sich die groovige Musik des Quintetts schnell zu seiner vollen Pracht entfalten kann. Epsilon geben von Beginn an Vollgas und die Songs der Österreicher fahren auch sofort ins Beinkleid, was sehr schnell eventuell vorhandene Barrieren niederreißt. Entsprechend schwungvoll geht es vor der Bühne zu. In der ersten Reihe lassen viele Leute die Haare kreisen, aber auch weiter hinten sieht man aufgrund des Gebotenen viele grinsende, nickende und zufriedene Gesichter. Das wiederum freut natürlich die Band, die nochmals eine Schippe drauflegt und trotz Verletzungen vom Vortag (Gitarrist Jorgo musste am Kopf genäht werden) alles gibt. So geraten kraftvolle Nummern wie "As The Sea", "Schwertransport" oder der Titeltrack der aktuellen EP From This Pain zu wahren Triumphzügen und verursachen sogar den ersten und einzigen kleinen Minimoshpit, dem Sänger Krise durch Gut-Zureden zwar etwas auf die Sprünge helfen muss, aber immerhin. Am Ende können sich Mecki, Pica, Freaky, Jorgo und Krise schließlich ebenfalls über lautstarke und verdiente Zugabeforderungen freuen, die auch prompt erfüllt werden. Doch irgendwann ist endgültig Schicht im Schacht und nach knapp 45 Minuten Spielzeit zieht mit Epsilon schließlich eine sehr gute Live-Band von dannen, die man mit Sicherheit nicht zum letzten Mal in München gesehen haben wird.
(Lord Obirah)

Stilistisch etwas anders gelagert ist die dritte Band Undertow. Das spürt man auch im Publikum deutlich, das sich zunächst etwas reserviert gibt und abwartet, was da kommen wird. Auch auf der Bühne ist man anfangs noch etwas vorsichtig, doch schon bald war das Eis ob der gebotenen Qualität gebrochen und die ersten zaghaften Headbanger beginnen sich vor der Bühne auszutoben. Und es werden immer mehr, je länger Undertow auf der Bühne stehen, worüber sich Undertow natürlich freuen und nochmals Gas geben. Sänger Joschi rockt und singt mit Inbrunst an Gitarre und Mikrofon und kann das Publikum mit seiner charmant-schwäbischen Art auf seine Seite bringen, Bassist UnderTom wird nur durch die etwas kleinere Bühne in seinem Bewegungsdrang eingeschränkt und Drummer Rainer Pflanz klopft mit einem Pfund Schmackes mehr auf die Felle ein. Für die beiden Parteien vor und auf der Bühne bedeutet das Ganze offensichtlich eine Menge Spaß und so bleibt es nicht aus, dass auch Undertow mit viel Beifall und massiven Zugabeforderungen bedacht werden. Auch Undertow lassen sich nicht lumpen und packen nochmals zwei Songs aus, die das Publikum dankbar annimmt. Lauter Jubel und zufriedene Gesichter dies und jenseits des Bühnenrandes kennzeichnen schließlich diesen Auftritt, der den Live-Teil der Party absolut gelungen abschließt.
(Lord Obirah)

Danach wurde noch kräftigst gerockt, die DJs Basti und Fab zogen alle Register und Klassiker, die der Metal-Gemüsegarten hergibt. Erst gegen drei musste Holger vom Titanic City das Ruder wieder übernehmen.

Geil war's!
(Kara)

Kara, Ray & Lord Obirah

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