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Festival-Bericht

Summer Breeze

mit Fear Factory, Morbid Angel, Kreator, Gamma Ray, Tourettes Syndrom, Undertow, Neaera, Angel Blake, The Haunted, Saltatio Mortis, Moonspell, 1349, Finntroll, ASP, Katatonia, Apostasy, Excrementory Grindfuckers, Leng Tch'e, Fragments Of Unbecoming, Potentia Animi, Rebellion, Turisas, Amorphis, Heaven Shall Burn, Liv Kristine, Perzonal War, Gojira, Visions Of Atlantis, Legion Of The Damned, Necrophagist, Carnal Forge, Totenmond, Thyrfing, Negative, Unleashed & My Dying Bride

Flugplatz Sinbronn, Dinkelsbühl 17. - 19. August 2006

(Fotogalerien: Summerbreeze2006 Donnerstag, Summerbreeze2006 Freitag, Summerbreeze2006 Samstag)

Fazit

Abschließend zeigte sich, dass der Ortswechsel keinesfalls schlecht gewesen ist. Wie mir durch zahlreiche Gespräche bestätigt wurde, war auch die Mehrheit derer, mit denen ich sprach, mit der neuen Location durchaus sehr zufrieden. Kürzere Wege zum Festival sowie der Markt wurden als besonders positiv aufgefasst. Einzig alleine die Preise des Marktes waren in manchen Fällen etwas überteuert, aber angesichts dessen, dass man stattdessen mit dem Shuttlebus nach Dinkelsbühl fahren hätte müssen, war das auch zu verschmerzen. Das meiste an Verpflegung und Material hatte man eh dabei.
Auch sehr positiv war, dass das Campinggelände selbst deutlich abgeflacht war. Zwar gab es auch noch einen kleineren Hügel, doch waren die Hänge nicht mehr so steil wie in Abtsgmünd. Das alleine hätte bei schlechtem Wetter schon den Vorteil gehabt, dass man nicht zu leicht im Morast hätte stecken bleiben können.
Ebenso sehr erfreulich war, dass die Veranstalter darauf achteten die Hauptwege stets freizuhalten. Genauso auch wurden die meistgenutzten Verbindungen an einigen Stellen, an denen es zu uneben oder schlammig war, mit kleineren Räumfahrzeugen planiert und auch mit Kies verstärkt.

Sehr erfreulich war auch, dass das gesamte Festival absolut friedlich verlief. Es gab zwar unzählige verschiedene nächtliche Parties auf dem Campinggelände und auch der Alkoholgenuss wurde trotz des Glasflaschenverbots nicht erkennbar heruntergefahren. Die meisten halfen sich aus, indem sie die Getränke stattdessen in PET Flaschen abfüllten oder sich auf Dosenbier verlegten. Selbiges konnte man übrigens auch in dem Supermarkt kaufen, allerdings eben mit dem üblichen Dosenpfand.
Radikale Ausschreitungen wurden zum Glück nicht verzeichnet, allerdings gab es einige Sonderlichkeiten und Unterhaltungen. Ein paar Leute fackelten am letzten Tag ihr Pavillon ab und tanzten um das Feuer herum. Dadurch, dass es auf sicherem Gelände stattfand und auch bald Security und Feuerwehr kamen, kam niemand zu Schaden. Der Anblick der Tanzenden alleine war aber durchaus sehr amüsant. ;-)
Andere hingegen bauten aus ihrem Pavillon und ihren Klappstühlen einen Friedhof.
Weitere bastelten aus einer ganzen Reihe von Dosen, Draht und einem Holzbrett "Bambi", das kleine Rehkitz aus leeren Bierdosen. Beim Gamma Ray Konzert hätte "Bambi" auf die Bühne gereicht werden sollen, so dass "Bambi" quasi als Crowdsurfer den Weg zur Bühne fand. Nur leider machten Gamma Ray nicht mit und ließen "Bambi" nicht auf die Bühne. Mensch, das sind auch keine Tierfreunde.

In einem späteren Gespräch mit Achim Ostertag, dem Veranstalter des Summer Breeze, stellte sich heraus, dass er sich besonders über die "Bambi" Aktion köstlich amüsierte. "Bambi" zählt definitiv zu den Festival-Highlights.

Weiterhin betonte Achim mir gegenüber noch einmal, dass es absolut keine besonders negativen Aktionen gab. Das ganze Summer Breeze 2006 verlief im ordentlichen Rahmen. Genauso erfreute er sich auch daran, dass es insgesamt sehr wenig negative Kritik am Summer Breeze 2006 gab.
Obwohl es einige gab, die ihren Zeltplatz ziemlich unordentlich verließen, schien die neue Regelung gegriffen zu haben, dass akute Müllsünder belangt werden sollen. In den letzten Jahren gab es anscheinend Leute, die ihr halbes Wohnzimmer mitbrachten und dann auf dem Campingplatz "vergaßen". Achim lobte dahingehend noch mal das Verhalten der Festivalbesucher und stellte ein deutlich geringeres Müllaufkommen als in den letzten Jahren fest. Zum Zeitpunkt, als ich mit ihm sprach, waren die Aufräumarbeiten noch nicht gänzlich abgeschlossen, jedoch berichtete mir eine andere Quelle von ca. 90 Tonnen Abfall. Angesichts des gigantischen Umfangs und der satten 35.000 Besucher ist das durchaus als ordentliche und angemessene Zahl zu verstehen.

Zu guter Letzt bleibt den Verantwortlichen rund um das Summer Breeze 2006 ein großes Lob auszusprechen. Die Tatsache, dass es keine Ausschreitungen und keine nennenswerten Probleme gab, ist durchaus sehr angenehm. Es gab zwar Einzelne des Sicherheitspersonals, die bei den Eingangskontrollen zu gründlich vorgingen und etwas eigenmächtig handelten. So galt die Regelung, dass Digitalkameras zwar mitgebracht werden dürfen, allerdings keine exakte Megapixelbeschränkung vorlag. Lediglich Camcorder und dergleichen durften nicht ins Festivalgelände gebracht werden. Dennoch aber gab es Einzelne, die sich auf eine angebliche Megapixelbeschränkung bezogen und manche Zuschauer mit ihren Digitalkameras zurück zum Zelt schickten. Hierfür entschuldigte sich der Veranstalter deutlich und bedauerte diese Vorfälle. Aufgrund der großen Anzahl an Securitys kann es leider immer wieder auch ein paar schwarze Schafe geben. Auch sind Missverständnisse nicht immer zu vermeiden.
Dennoch ist dem Summer Breeze zu Gute zu halten, dass sich diese Vorfälle außerordentlich begrenzten. Der Großteil der Mitwirkenden war äußerst freundlich und hilfsbereit. Sehr nett fand ich beispielsweise die Aktion, als ein Crewmitglied sein Getränk mit den schwitzenden Headbangern in den ersten Reihen teilte. Andere erwiesen sich ebenfalls als Metalfans und bangten ebenso zur Musik. Weitere fanden ihren Gefallen am Crowdsurfen.
Solche Anblicke und Begegnungen verschönerten das gesamte Festivalflair um Längen und hinterließen bei den Summer Breeze- Besuchern einen extrem positiven Eindruck.

Inzwischen ist das diesjährige Summer Breeze Festival abgeschlossen, doch haben die Vorbereitungen für das Summer Breeze 2007 schon längst angefangen.
Während es in diesem Jahr noch keine Spültoiletten gab und man sich auf Dixi-Klos beschränken musste, so wird sich das im nächsten Jahr deutlich verbessern, da bis dahin auch eine neue Wasserversorgung gelegt werden soll. Nebenbei angemerkt, Möglichkeiten zum Duschen gab es in diesem Jahr auch schon und wird es 2007 auch wieder geben. Ebenso auch Trinkwassertanks auf dem Campingareal.

Allerdings müssen wir uns noch überraschen lassen, welche Bands für 2007 vorgesehen sind. Womöglich erwartet uns zu Weihnachten wieder ein Adventskalender mit vielen Bandvorstellungen. Insofern können wir gespannt sein!
(

Mark & Lord Obirah

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