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Konzert-Bericht

Megaherz & Zombie Joe

Metropolis, München 09.04.2002

Mit ihrem neuen "Chartbreaker" ;-) Album "Heizwerk II" sind Megaherz zur Zeit auf Tour und zeigen, daß sie schon lange kein Rammstein-Abklatsch mehr sind. In ihrer Heimatstadt drehten sie besonders auf und bescherten ihren Fans einen langen schweißdurchnäßten Abend. Aber es gibt ja leider noch Vorgruppen, und damit wären wir auch schon beim einzigen Negativpunkt des Abends.

Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind. Getreu diesem Motto schleichen sich Zombie Joe auch jedes Jahr bei irgendeiner bekannten Band ein, um deren Fans zu schocken. Sorry, aber ihr habt mir letztes Jahr bei Subway to Sally auch nur Bauchschmerzen bereitet. Der Sänger ist ein ultraschlechter Marilyn Manson Verschnitt, der mehr leidet und schlecht geschminkt ist, als singt, geschweige denn die Fans in der Halle zur Kenntnis nimmt. Wenn er mal gerade mal nicht über "die Sünde" *stöhn* singt, zerdrescht er ein unschuldiges Blechfass oder mißbraucht eine ziemlich mitgenommene Tuba. Wenn der Mensch am Mischpult nicht die Regler so hoch gedreht hätte, wären Zombie Joe wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. Aber so haben sie nur gestört und ich kann Megaherz nur soviel Erfolg wünschen, daß sie sich beim nächsten Auftritt ihre Vorgruppe selber aussuchen dürfen.

So, kommen wir zum erfreulichen Teil des Abends und das war der Headliner. Ich selbst war sehr gespannt, da ich selbst nur das Kopfschuß-Album von den Megaherzeln besitze und sie noch nie live gesehen hatte. Das wird sich in Zukunft ändern, denn die Band präsentierte sich derart taff und spielfreudig, daß die Masse schon beim ersten Lied ausrastete, der reine Wahnsinn! Stücke vom "Heizwerk II" Album standen natürlich im Vordergrund und so wurden Songs wie "Glas und Tränen", "Hand auf's Herz", "Flesh for fantasy", "5. März" und "An deinem Grab" auch gebührend gefeiert. Den zweiten Teil des Set beherschten dann die Songs vom "Kopfschuß" Album und die Fans dankten es ihren Idolen als großartiger Backing Chor. Was will man bei Songs wie "Herz aus Stein", "Miststück", "Jordan" und "Rock me Amadeus" auch anderes machen als sich die Seele aus dem Halse brüllen und wie besoffen durch die Halle zu springen ? Genau, nichts! "Hurra - wir leben noch" war dann auch das passende Motto des Abends und jeder Fan war nach geschlagenen 2 Stunden zufrieden und machte sich auf ins Doom zur Aftershowparty.

Nach diesem genialen Gig kommt in mir allerdings noch die interessante Frage, wer auf die Idee gekommen ist, Megaherz eine billige Rammsteinkopie zu nennen. Denn nach diesem Auftritt kann ich diesen Leuten bloß den Vogel zeigen, denn sowohl die intelligenten Texte, die Livespielzeit und das Beschäftigen mit den Fans sind gleich drei Kategorien, wo Rammstein weit hinter Megaherz auf der Strecke bleiben. Außerdem ist ihr Frontmann viel größer ;-)

Thorsten

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