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Interview

Interview mit Setherial (14.10.2003)

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Nach langen Quälereien und einer kurzen Auszeit haben Setherial endlich den langerwarteten Nachfolger "Endtime Divine" zu ihrem letzten Album "Hell Eternal" auf die Menschheit losgelassen. Und dass die Scheibe ein exzellentes Stück Schwarzheimerkunst geworden ist, sieht auch die Band so...

HH: Hi, wie geht's dir, nachdem ihr euer neues Album "Endtime Divine" endlich auf die Menschheit losgelassen habt?

Kraath: Mir geht's ziemlich gut, danke dir. Mit dem neuen Album könnte ich gar nicht zufriedener sein und es freut mich riesig, dass es bisher so viel Interesse hervorgerufen hat.

HH: Wir waren denn die Reaktionen bis jetzt? Wie haben eure Fans reagiert, wie die Presse?

Kraath: Die Reaktionen waren gut, die Fans, mit denen ich geredet habe, scheinen das Album wirklich zu geniessen und die Presse war ebenfalls positiv. Natürlich kann man nicht jeden zufriedenstellen, der deine Sachen anhört, aber das war ja auch nie unsere Absicht. Wir machen das eigentlich nur für uns, aber es ist schon toll, zu sehen, was für Auswirkungen unsere Arbeit auf unsere Fans hat.

HH: Ich halte "Endtime Divine" für ein ziemlich geiles Album, es geht wieder mehr "Back To The Roots", aber man kann auch die Fortschritte in eurem Songwriting sehen, weil die Songs schneller auf den Punkt kommen als eure früheren. Wie siehst du das?

Kraath: Ja, das stimmt schon, was du sagst. Der Stil unserer Band geht sehr zu den Wurzeln zurück, aber wir haben beim Songs schreiben gute Fortschritte gemacht, so wie auch auf dem neuen Album. Ich denke, dass die Arrangements auf "Endtime Divine" sehr viel reifer sind als auf unseren früheren Alben und dass jeder Song seine eigene Identität hat, aber trotzdem gleichzeitig einem umfassenden Sound und Konzept angehört.

HH: Warum habt ihr eigentlich so lange gebraucht, um das Album zu veröffentlichen. Wenn ich mich recht entsinne, ist es vier Jahre her, dass ihr euer letztes Album "Hell Eternal" aufgenommen habt. Was ist denn in dieser Zeit alles passiert?

Kraath: Da sind jedem Menge Sachen passiert, die sowohl mit der Band als auch mit den einzelen Mitgliedern zusammenhängen. Einmal wurde unser Equipment gestohlen, dann haben wir uns einen neuen Proberaum gesucht und versucht unser Equipment zu ersetzen. Wir haben uns auch eine kleine Auszeit genommen, um wieder so richtig Hunger auf die Band zu bekommen, was einer der Hauptgründe war, dass das neue Album so grossartig geworden ist. Eigentlich wollte wir nach "Hell Eternal" ziemlich schnell ein neues Album veröffentlichen, aber aus den genannten Umständen kam es leider nicht dazu. Im nachhinein gesehen, war das gar nicht so schlecht für die Band, weil es uns in gewisser Weise zu einem Neuanfang gezwungen hat und uns als Songwriter einen Schritt nach vorne gebracht hat.

HH: Warum habt ihr eurem alten Label den Rücken gekehrt? Gab's Probleme?

Kraath: Die Zeit dafür war einfach reif. Es kann sozusagen als Symbol für unseren Neuanfang gesehen werden, den wir mit dem neuen Material und nach unserer Auszeit gemacht haben. Und ein Neuanfang braucht ein neues Label und wenn auch nur aus einem psychologischen Grund. Es gab keinen Streit oder Probleme zwischen uns und NPR, es war mehr ein weiterer Schritt in unserem Leben als Band und als Individuen. Warum wir dann letztendlich bei Regain Record gelandet sind, ist einfach der, dass Regain ein seriöses Label ist und zudem noch aus unserem eigenen Land kommt, was natürlich der Kommunikation zwischen beiden Parteien zuträglich ist. Dies ist bei einem ausländischen Label nicht so gut möglich. Wir waren von ihren Absichten sehr beeindruckt und haben das als Chance für unsere Entwicklung gesehen.

HH: Erzähl doch mal, auf was du besonders stolz bist.

Kraath: Das ist schwer zu sagen, im Moment glaube ich, bin ich auf "Endtime Divine" stolz, weil's mir einfach am spontansten einfällt. Aber ich bin natürlich auch auf jeden einzelnen Setherial Song stolz, weil alle eine Rolle für mich gespielt haben, als wir sie geschrieben haben. Wir versuchen immer, uns mit jedem Album zufriedenzustellen und ich bin sehr stolz darauf, dass wir das über die Jahre hinweg immer getan haben.

HH: Wen würdest du mit einer Medaille auszeichnen?

Kraath: Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht und mir fällt auch spontan niemand ein. Ich glaube, ich würde alle auszeichnen, die ihren eigenen Weg gehen, ohne auf die Meinung ihres Umfeldes zu hören, ich würde dem Geist der Rebellion auszeichnen, der im Herzen eines jeden wahren Unabhängigen wohnt und die Zuversicht, die er mit sich bringt.

HH: Ok, letzte Frage. Wie sieht's mit einer Tour aus? Habt ihr da schon Pläne?

Kraath: Bisher ist noch nichts fest, aber wir loten die Möglichkeiten einer Tour im Winter 2003/04 aus.

HH: Ein paar letzte Worte?

Kraath: Danke für das Interesse und das Interview! Keep The Flame Burning! Man sieht sich auf Tour!

Lord Obirah

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