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Interview

English VersionInterview mit Battleroar (03.09.2008)

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Mit To Death And Beyond haben Battleroar ein überaus ambitioniertes Werk vorgelegt, das vor Energie und Kraft nur so strotzt. Außerdem haben die Jungs im April diesen Jahres beim Keep It True X einen blitzsauberen Gig absolviert, der viele Fans begeistern konnte. Gründe genug also, um bei den Jungs mal anzuklopfen.

HH: Hallo Gus, wo bist du gerade und was machst du zur Zeit?

Gus: Hallo Kumpel, hier ist Gus von Battleroar und ich möchte dir schon mal für das Interview danken. Hier ist zur Zeit alles sehr ruhig, auch für die Band. Wir machen im Sommer eine große Pause und fangen dann an, an einigen Ideen für das neue Album zu arbeiten.

HH: Erzähl uns doch etwas zur Band. Warum zum Beispiel habt ihr Battleroar damals gegründet?

Gus: Wir haben Battleroar im Jahre 2000 gegründet und es ist wohl wie bei allen neuen Bands... Wir wollten einfach die Musik spielen, die wir lieben!!

HH: Es heißt, dass eure Wurzeln bei Bands wie Brocas Helm, Manilla Road, Cirith Ungol, Omen oder alten Manowar liegen. Würdest du dem beipflichten?

Gus: Ich würde sagen, dass unsere Wurzeln und Einflüsse aus dem gesamten Heavy Metal-Genre stammen, was aber unsere Texte angeht, stimmt es sicherlich was du sagst!

HH: To Death And Beyond klingt viel erwachsener als seine Vorgänger. Ihr habt euch in allen Bereichen weiterentwickelt, beim Gesang, beim Sound und auch beim Songwriting. Wo habt ihr dabei deiner Meinung nach den größten Sprung gemacht?

Gus: Ich glaube, die Band hat sich in allen Bereichen weiterentwickelt und verbessert. Der Grund dafür dürfte sein, dass wir immer versuchen, uns zu verbessern und dass wir uns stark auf die Band und unsere Musik konzentrieren. Für uns ist es sehr schwer, alles richtig zu realisieren, weil wir in drei verschiedenen Ländern wohnen, aber ich glaube, dass wir das bisher ganz gut gemeistert haben und ich hoffe, dass wir noch sehr lange weitermachen können!

HH: Wo siehst du die größten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen eurem neuen Album und euren älteren Scheiben?

Gus: Die größte Gemeinsamkeit ist die epische Ausrichtung, die jedes Battlroar-Album hat. Die Unterschiede liegen darin, dass sich die Band selbst im Vergleich zum Vorgänger verbessert hat und in den Songs an sich. Auf The Age Of Chaos spielte sich vieles im Midtempo ab und es gab viele düstere Parts. Man musste es schon ein paar Mal hören, um sich damit anzufreunden. Das neue Album dagegen ist schneller, heavier und eine ganze Ecke eingängiger. Ich glaube, das sind die Hauptunterschiede.

HH: Wie du schon sagtest, findet man auf To Death And Beyond sowohl langsame, epische als auch schnelle, schnörkellose Songs. Was magst du lieber? Schreibst und spielst du lieber die langsamen oder doch lieber die schnellen Sachen?

Gus: Ich persönlich mag die schnellen, gallopierenden und schnörkellosen Songs lieber. Das liegt an den Liedern, die mich als Fan und als Bassist beeinflusst haben... was jetzt aber nicht heißen soll, dass ich die langsamen Tracks nicht mag!

HH: Bei den Texten dreht es sich oft um Schlachten und ums Kämpfen. Was faziniert dich so daran?

Gus: Es ist immer fazinierend, wenn Leute für ihr Land, ihre Freiheit und für ein besseres Leben kämpfen. Es gab und wird auch immer Helden überall auf der Welt geben, die für diese Dinge kämpfen und darum geht es in den Texten. Es gibt aber überhaupt nichts Faszinierendes daran, wenn heutzutage irgendein Idiot oder eine religös verblendete Person auf einen Knopf drückt und damit Hunderte von Leuten tötet oder wenn sich irgendwelche Kämpfe um Benzin drehen!!

HH: "Born In The 70's" setzt sich von den anderen Tracks schon aufgrund seines Textes ein wenig ab. Was willst du mit dem Lied sagen?

Gus: Das ist wieder eine Sache, die ich an unserem Album mag. Ein Lied, das überhaupt nichts mit Kämpfen und Schlachten zu tun hat. Ich weiß, das der Titel des Songs ein wenig kindisch oder dumm klingt, aber es soll eine Hommage an all die Dinge aus den 70ern und frühen 80gern sein, die unsere Kindheit und Jugend beeinflusst haben. Ein großer Teil unserer Empfindsamkeiten steht in direktem Zusammenhang mit diesen Jahren und dem Optimisimus, den wir zu dieser Zeit für die Zukunft hatten. Wir haben mit Freude in die Zukunft gesehen, hatten große Hoffnungen und wir dachten, dass sich die jungen Generationen zusammenschließen könnten, um für das Richtige zu kämpfen, durch die Kraft der Stromgitarre und der Heavy Metal-Musik. Diese Zeiten kommen nie mehr zurück, aber solange es unsere Generation gibt, wird es immer einige geben, die dafür kämpfen, diese Gefühle aufrecht zu erhalten.

HH: Woher nehmt ihr die Inspirationen für eure Lieder?

Gus: Unser Sänger Marco ist für alle Texte verantwortlich und seine Inspirationen bekommt er normalerweise aus Filmen oder von Fantasy und historischen Büchern.

HH: Der Sound von To Death And Beyond ist meiner Meinung nach sehr gut geraten. Die Songs sind druckvoll und man kann alle Instrumente hören. Seid ihr selber zufrieden mit der Produktion?

Gus: Wir sind in der Tat sehr zufrieden mit der Produktion, obwohl man sich nach einiger Zeit immer denkt, dass man es noch besser hätte machen können!! Wenn ich aber an die Zeit denke, die uns zur Verfügung stand, dann haben wir einen richtig guten Job abgeliefert.

HH: Gab es während der Produktion von To Death And Beyond irgendwelche größeren Probleme?

Gus: Nein, größere Probleme gab es nicht. Wir mochten den ganzen Prozess, was uns aber sehr geholfen hat war die Tatsache, dass die Produktion und das Mischen in Athen stattgefunden hat, so dass die Jungs sich immer darauf konzentrieren mussten!

HH: To Death And Beyond erscheint im Gegensatz zu euren anderen Alben bei Cruz Del Sur Musik und nicht bei Black Lotus Records. Wie läuft die Zusammenarbeit?

Gus: Richtig, unsere ersten Alben wurden über das griechische Top-Label Black Lotus Records veröffentlicht. Sie hatten aber einige ernste finanzielle Schwierigkeiten und gingen deshalb irgendwann bankrott! Wir haben ziemlich lange gebraucht, um einen neuen Deal zu unterschreiben, aber es hat sich gelohnt... Die Jungs von Cruz Del Sur Music machen einen großartigen Job bisher und wir sind sehr glücklich, bei diesem Label gelandet zu sein, das viele großartige Bands managed.

HH: Stell dir vor, To Death And Beyond wäre etwas zu Essen. Welche griechische Spezialiät wäre das und warum?

Gus: Hahaha... Griechischer Salat mit viel Olivenöl und schönem warmen Brot!!! Frisch, schmeckt immer großartig und ist gut für deine Gesundheit!!!

HH: Im April habt ihr auf dem Keep It True X-Festival in Deutschland gespielt. Ich denke, dass ihr einen richtig guten Auftritt hingelegt habt. Wie würdest du diesen Auftritt bewerten?

Gus: Ich könnte dir nicht noch mehr zustimmen... Ich glaube, dieser Auftritt war einer unserer besten. Und trotz der Tatsache, dass wir das Festival eröffnet haben, haben die Fans unsere Show wirklich genossen!

HH: Welche war die beste Band auf dem Keep It True X deiner Meinung nach?

Gus: Hmmm... schwer zu sagen... Ich denke, es war das beste KIT bisher und das Billing war unglaublich! Wenn ich wählen müsste, würde ich Omen, Jag Panzer, Manilla Road, Crescent Shield und Pharaoh zu meinen Top 5 küren!

HH: Wie du schon erwähnt hast, musstet ihr auf dem KIT X als erste Band auf die Bretter. Ist das eher ein Handycap oder ist das bei so einem Festival egal?

Gus: Wenn ich ehrlich bin, hatten wir auch als erste Band keinerlei Stress und ich würde sagen, dass schon viele Fans in der Halle waren... Aber egal zu welcher Zeit wird gespielt hätten, wenn man Teil eines so großartigen Events ist, ist das alles was was zählt und wir sind sehr stolz und fühlen uns geehrt, ein Teil davon gewesen zu sein.

HH: Wie sieht es mit der Live-Promotion für To Death And Beyond aus? Werden euch die deutschen Headbanger nochmal live erleben können?

Gus: Wir haben schon auf dem KIT und Up The Hammes Festival gespielt. Außerdem haben wir eine Mini-Tour mit Manilla Road in der Schweiz und in Frankreich absolviert. Wir planen im Oktober noch eine Headliner-Show in Athen und außerdem werden wir im November auf zwei Festivals in Italien und Spanien spielen. Ob wir noch in Deutschland spielen, weiß ich leider nicht, aber ich hoffe, dass da noch was zustande kommt, weil wir wirklich gern bei euch spielen!

HH: Vielen Dank für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg! Zum Abschluss ein paar Worte?

Gus: Ich wünsche dir und euren Lesern alles Gute! Vielen Dank! Cheers!

Lord Obirah

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