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Interview

Interview mit Paganize (19.01.2007)

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Logo Paganize

Mit ihrem Erstling Evolution Hour konnten die Norweger um Schlagzeuger Trym (Emperor/Zyklon) meine Ohren mit ihrem komplexen und dennoch melodischen Heavy Metal überzeugen. Wie die Band zusammenfand und die Zukunft aussieht, darauf gibt Bandsprachrohr Trym kurz und knapp Auskunft.

HH: Wann und wo habt ihr euch zusammengefunden?

Trym: Wir spielten zum ersten Mal 2001 zusammen. Zu dieser Zeit spielten wir zum Spaß einige Coversongs. Nach einigen Lineup-Umstellungen entschieden wir uns eigenen Stoff zu schreiben. Da wir alle ein generelles Interesse am guten alten Heavy Metal hatten und haben, ging das Material mehr oder weniger leicht von der Hand.

HH: Wann war der Startschuss, das Ding professionell durchzuziehen?

Trym: Ich denke es war ca. 2003, dass wir mit unserer eigenen Musik angefangen haben. Der Stil hat sich seitdem etwas geändert.

HH: Ist es eine richtige Band oder ein weiteres Projekt von Dir?

Trym: Es ist eine richtige Band. Der Rest der Truppe betreibt Paganize als Hauptband.

HH: Gibt es in Norwegen Fans, die auf traditionellen Metal stehen?

Trym: Es gibt eine Menge davon in Norwegen. Bis jetzt haben wir noch nicht viele Fans, da die CD ja erst erschienen ist, aber ich hoffe, dass die Leute das was wir machen, gut finden.

HH: Glaubst Du, es gibt eine Möglichkeit für Paganize, neue und junge Fans in Zeiten von Metalcore zu erreichen?

Trym: Das ist schwierig zu sagen. Ich hoffe, dass die Leute ein offenes Ohr für uns haben. Wir versuchen nicht, Geschichte zu schreiben. Alles was wir tun ist, die Musik, die wir mögen, zu spielen, und falls die jüngeren Metalcore-Fans es mögen, ist das ein Bonus.

HH: Was ist der Unterschied in Deinem Drumstil zwischen dem schnellen und komplexen Emperor/Zyklon-Material und dem traditionellen Paganize-Stoff?

Trym: Mit Paganize kann ich die Show ohne das Schmerzgefühl, das ich bei Emperor/Zyklon stets habe, genießen. Da die Mucke ziemlich basisch ist, sind die Drums es ebenso. Weniger ist hier mehr.

HH: Meine Favoriten sind "Turn Of The Tide", "Dark" und "The Wraith". Der größte Teil der Band sagt, dass "The Wraith" ihr Favorit sei. Was ist Deiner und warum?

Trym: Ich mag alle Songs, die Du erwähnt hast, auch "Mary King's Close". Ich denke, es ist ein grooviges Gefühl in dem Song und die Gesangslinien sind das Beste des Songs.

HH: Ihr seid bei Candlelight. Für wieviele Alben habt ihr unterschrieben?

Trym: Für drei Alben.

HH: Welche Unterstützung seitens der Plattenfirma erhoffst Du Dir?

Trym: Ich bin schon so viele Jahre bei Candlelight, dass ich weiß, was ich von ihnen erwarten kann und was sie von uns erwarten können. So lange wir die Freiheit besitzen, zu spielen was wir wollen und welche Shows wir spielen wollen, sind wir alle glücklich.

HH: Gibt es eine Chance, euch in naher Zukunft live auf deutschen Bühnen zu bewundern?

Trym: Ich hoffe doch. Wir versuchen so viele Festivals in diesem Sommer zu spielen, wie es uns möglich ist. Da die restlichen Bandmitglieder ihrer täglichen Arbeit nachgehen und ich genug mit Emperor und Zyklon beschäftigt bin, glaube ich nicht, dass wir als Paganize "richtig" touren werden.

HH: Berühmte letzte Worte an unsere Leser?

Trym: Ich hoffe, dass die Metalfans weltweit das Album hören werden, bevor sie sich entscheiden. Falls sie es mögen, ist es cool, falls nicht, danke für den Versuch.

Siebi

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