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Interview

English VersionInterview mit Epica (27.11.2004)

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In Holland sind sie Shooting Stars, verkaufen massig Alben und werden zu Shows eingeladen, die nomalerweise nur Größen wie R.E.M. oder Sepultura vorbehalten sind. In Deutschland dagegen kennt sie noch keine Sau und sie müssen sich ihre Fangemeinde erst mühsam erspielen. Die Rede ist von Epica, die zusammen mit Visions Of Atlantis in die Garage gekommen waren, um einen weiteren Schritt auf der steinigen Straße zum Ruhm zu tun. Gitarrist Mark Jansen stand uns vor dem Konzert Rede und Antwort.

HH: Hi Mark! Wir sind von Heavyhardes.de, einer Münchener Website. Ich habe die Biografie auf eurer Homepage gelesen und für mich sieht das so aus, als ob du das Mastermind wärst.

Mark: Ja, vielleicht schreibe ich anfangs die meisten Sachen, aber die bringe ich dann in den Proberaum und wir entwickeln die Ideen gemeinsam weiter. Wir machen alle Sachen gemeinsam.

HH: Ich habe das gesagt, weil du die Band zusammengestellt hast, du hast so was wie ein Casting abgehalten. Wie hast du dann Simone gefunden? Die anderen waren ja schon von Anfang bei Epica dabei und ihr habt zuerst mit einer anderen Sängerin gearbeitet.

Mark: Ja, es war nicht einfach, die Bandmitglieder zu finden. Wir hatten am Anfang viele Auditions und wir mussten immer schauen, ob ein Typ zur Band passt oder nicht. Die meisten Typen, die vorspielten, konnten ziemlich gut spielen, aber nur ein paar davon waren persönlich ziemlich cool. Man ist auf Tour viel mit den anderen zusammen, daher muss man gut untereinander auskommen. Das Schwierigste war also, die richtige Person für den richtigen Platz zu finden. Simone kam als letzte zur Band, weil es zwar viele Sängerinnen gab, die irgendwo gut waren, aber um ehrlich zu sein, waren das nicht alles Grazien. Andererseits hatten wir auch wieder Sängerinnen, die zwar nicht gut singen konnten, aber dafür umwerfend aussahen. Aber keine hatte beides zusammen und anfangs war Simone noch zu jung, wir kannten sie zwar, aber sie war einfach noch zu jung für die Band. Als wir dann einige Monate gesucht hatten, wuchs sie als Sängerin und wurde auch älter, so dass wir gesagt haben: "Wir riskieren es und versuchen es einfach mit ihr!" So kam sie zur Band.

HH: Wie muss denn ein Typ sein, damit er in die Band passt? Wie würdest du euch selbst beschreiben?

Mark: Derjenige muss Humor haben. Nichts ist wichtiger, als Spaß auf Tour zu haben. Es ist jetzt nicht so, dass wir den ganzen Tag über uns lachen, aber jeden Tag gibt es einige Momente, wo wir uns hier im Bus den Arsch ablachen und ich denke, das ist sehr wichtig. Man muss über Sachen reden können, wenn es Streit gibt und nicht hintenrum schlecht über den anderen reden, das müssen sie können. Wenn wir uns streiten, schauen wir dem anderen ins Gesicht und reden darüber, dann ist der Streit vorbei und wir machen weiter im Programm. Es gibt so viele Bands, die so talentiert sind und sich wegen einer Kleinigkeit streiten, die immer größer und größer wird und dann hören sie auf, sie lösen sich auf. Sowas ist sehr schade. Es war also sehr wichtig, dass wir nicht nur die besten Musiker haben, sondern auch charakterlich die bestmögliche Wahl.

HH: Mit eurem Debut Album The Phantom Agony seid ihr in Holland wie eine Bombe eingeschlagen und wurdet daraufhin zu den 2 Meter Sessies eingeladen, wodurch ich euch erst kennen gelernt habe. Die Show ist in Deutschland ziemlich unbekannt im Gegensatz zu vielen anderen holländischen Shows. John De Mol hat zwar viele Shows zu uns rübergebracht, aber nicht diese. Wie sieht diese Show eigentlich aus? Was passiert da?

Mark: Es war eine Fernsehshow von einem Typen namens Jan Douwe Kroeske, aber inzwischen ist es keine Fernsehshow mehr. Er macht sie für's Radio, aber sie ist immer noch ziemlich berühmt in den Niederlanden. Bisher wurden immer Bands wie REM, Radiohead oder Sepultura eingeladen, weshalb es für uns eine große Ehre war, als wir ebenfalls eingeladen wurden. Da er aber keine Fernsehshow mehr hat, haben wir uns überlegt, ob wir das nicht trotzdem aufnehmen, weil sie immer noch all die Kameras herumstehen hatten. Sie haben zugestimmt, dass wir es aufnehmen können. Wir wollten einfach sehen, wie es wird. Alles lief wie am Schnürchen und die Sendung entschied, eine DVD daraus zu machen, als sie die Bilder sahen. Das ist mehr was für die Die-Hard-Fans, die ein Extra haben wollen. Die Leute, die nach The Phantom Agony etwas Neues haben wollen, sollten lieber noch ein wenig auf unser nächstes Album warten, weil sie da etwas wirklich Neues bekommen. Die DVD ist etwas für Leute, die von Epica nicht genug bekommen können, haha!

HH: Habt ihr euch speziell auf die 2 Meter Sessies vorbereitet?

Mark: Wir waren zu dem Zeitpunkt schon lange auf Tour, also mussten wir uns nicht vorbereiten. Den Chor, den wir benutzt haben, war der Chor, der auch schon auf The Phantom Agony gesungen hat. Nur die Streicher waren neu, aber die lesen alles vom Papier und haben keine Probleme damit.

HH: Hast du die Notenblätter geschrieben?

Mark: Nein, das war bereits alles bei den Aufnahmen zu The Phantom Agony erledigt, von dem Typen, der die Arrangements für die Streicher geschrieben hat. Wir schreiben die Songs und die Anfänge der Arrangements und der Typ schreibt dann auf, was Violine A zu spielen hat, was Violine B zu spielen hat und was das Cello zu spielen hat. Wir schreiben die Sachen nur, aber wir wissen nicht, welches Instrument was zu spielen hat. Es war also schon alles aufgeschrieben und wir mussten es nur noch kopieren und verteilen.

HH: Du wurdest gefragt, ob du den Soundtrack für einen Film schreiben willst. Wann wird das sein?

Mark: Gleich nach der Tour durch Mexiko. Nach der Europa-Tour fliegen wir nach Mexiko und gleich danach fangen wir dann an, die Filmmusik zu schreiben.

HH: Was denkst du, wie das sein wird? Hast du schon Erfahrung auf dem Gebiet?

Mark: Überhaupt nicht! Hahaha! Das muss für die Typen schon auch etwas gruselig sein. Aber ich habe bereits den Trailer vertont und einige Demostücke für sie erstellt und sie sagten "Das passt dann schon!". Sie vertrauen mir jetzt vollkommen. Es ist mein erster Film und ich bin daher ziemlich billig, das ist ein großer Vorteil für sie. Sie haben kein großes Budget. Sie haben die besten holländischen Schauspieler verpflichtet - ich habe keine Ahnung, wie sie die bezahlen. Es gibt also nicht viel Geld für den Rest. Also bekommt niemand außer den Schauspielern im vorhinein Geld, sondern erst wenn der Film etwas einbringt, bekommt man einen Teil des Profits.

HH: Wenn es Profit gibt.

Mark: Ja klar, aber jeder muss irgendwo anfangen und wenn man nicht mit diesem Film anfängt bekommt man vielleicht nicht wieder ein Angebot.

HH: Möchtest du das als Beruf ausbauen, wenn es was werden sollte?

Mark: Ja, ich hoffe sehr. Ich möchte sicherlich Epica machen, ungefähr die Hälfte des Jahres, und die andere Hälfte damit verbringen, Filmmusik zu schreiben. Aber erstmal sehen, wie es läuft; erst muss ich diesen Film gut machen und dann sieht man, wie es weiter gehtÂ… wenn es weiter gehen kann.

HH: Ich hoffe, dass du davon leben kannst; es ist doch ein großer Traum, von der Musik, die man macht, leben zu können.

Mark: Das wäre großartig. Ich bin fast mit meinem Studium fertig, aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, ein Psychologe zu sein.

HH: Auf We Will Take You With Us gibt es einen Bonustrack, nämlich "Memories" aus dem Musical Cats. Warum habt ihr diesen Song ausgewählt?

Mark: Oh ja. Simone hatte dieses Lied im Rahmen ihrer Gesangsausbildung gelernt und musste es einmal für ihren Klavierlehrer live vortragen. Das hat sich so gut angehört, dass ich sie gefragt habe: "Können wir das auch für die 2 Meter Sessies machen?" Dieser Typ Jan Douve Krouske hatte uns nämlich gebeten, einen Song zu spielen, der exklusiv für die 2 Meter Sessies wäre und wir haben uns dann entschlossen, diesen Song zu machen. Ich bin sehr glücklich darüber, weil es von den akustischen Stücken das schönste ist. Ich habe eine Menge guter Kritiken darüber gehört und bin wirklich froh, dass wir dieses Stück ausgewählt haben.

HH: Wirst du die Musik von Epica in diese klassiche Musical-Richtung schieben?

Mark: Die neue Scheibe ist auf der einen Seite ruhiger und mit mehr melodischem Zeug, jedoch sind andererseits die schnellen Songs noch schneller und härter und lauter. Der Kontrast ist größer geworden. Es ist sogar ein Black Metal Stück dabei.

HH: Also hast du Einflüsse aus allen Extremen.

Mark: Ja, es gibt eine Menge Einflüsse. Daher hört man auch so viel Zeug bei Epica raus; das kommt daher, dass ich von Black und Death Metal bis zur seichtesten Filmmusik alles höre. Ich habe nur ein Kriterium: Die Musik muss gut sein. Und alle Musik, die ich mag, ist gut. Ich mag nur kein R'n'B und keinen Rap.

HH: Ich glaube, es gibt kaum einen Metal Fan, der R'n'B und Rap mag.

Mark: Jep, das ist wohl ziemlich selten.

HH: Wie hat euer Erfolg mit The Phantom Agony, diese Einladung zu den 2 Meter Sessies, die zwei Touren, euer Leben beeinflusst? Hat es euer Leben verändert?

Mark: Ich persönlich wusste ungefähr wie es laufen würde, weil ich ja schon sieben Jahre lang bei After Forever gespielt hatte und die Band bereits ziemlich groß war, als ich sie verließ. Also wusste ich, was zu erwarten war. Für die anderen war das Ganze ziemlich neu, die Veränderung war daher bei ihnen größer. Für mich war es ein größerer Unterschied, als ich After Forever verließ und auf einmal nichts mehr zu tun hatte. Ich mag das Tourleben sehr; verschiedene Länder und Städte besuchen und dort zu spielen, das ist die Art, wie ich leben will. Für mich bedeutet es nur, mein normales Leben zurück zu haben.

HH: Mit nur einem Album veröffentlicht habt ihr noch nicht so viele Lieder in petto. Wie lange habt ihr auf dieser Tour jeden Abend durchschnittlich gespielt?

Mark: Wir haben mit Shows angefangen, die ungefähr eine Stunde und 15 Minuten lang waren. Dummerweise hat unsere Sängerin gerade eine Erkältung, so dass wir das Set kürzen müssen; jetzt ist es zwischen 55 Minuten und einer Stunde lang. Das ist schade, weil wir wirklich so lange wie möglich spielen wollen und auch schon einige neue Songs spielen. Aber Shit happens.

HH: Eure Lieder sind sehr melodisch und enthalten eine Menge Arrangements, Streicher und so Zeug. Setzt ihr das alles auf der Bühne um oder kürzt ihr das raus, um euch nur auf Gitarren, Bass und Schlagzeug zu konzentrieren?

Mark: Nein, nein! Wir nutzen Samples, weil die Chöre eine so große Rolle in unserer Musik spielen, dass sie da sein müssen. Wenn wir die weglassen, fehlt was. Für die Zukunft hoffen wir, mit einem echten Chor und einem echten Orchester auftreten zu können, aber das ist so teuer, dass wir in der Zwischenzeit auf Samples zurück greifen müssen. Vielleicht irgendwann mal, man weiß ja nie.

HH: Fühlt ihr euch durch die Samples nicht ein wenig eingeschränkt?

Mark: Ja, in mancher Beziehung schon. Manchmal möchte man mitten in einem Lied was anderes machen und ist gezwungen, den Song so zu spielen, wie er ist und beim alten Schema zu bleiben und wir können ihn nicht ändern, wenn wir Ideen dazu haben. Wir überlegen uns schon, uns mehr Freiheit zu verschaffen, indem wir den Einsatz der Samples entsprechend verändern. Das muss möglich sein, aber bisher sind wir noch nicht sicher, wie wir das schaffen können.

HH: Vielleicht gebt ihr Zeichen mit kleinen farbigen Fahnen und jemand hinter der Bühne drückt dann die Knöpfe... oder ihr gebt dem Schlagzeuger den Job, die Samples einzuspielen.

Mark: Am Anfang hat der Schlagzeuger die Samples gestartet. Das hat aber nicht ganz hingehauen; manchmal hat er die falschen gespielt, so dass wir gesagt haben "Du machst das nicht mehr!"

HH: Wie war die Tour bisher? Wie viele Leute waren jeden Abend da?

Mark: In der Schweiz kamen ungefähr 200 Leute, in Österreich kamen mal 200 und mal 70 Leute. In Deutschland waren's bisher zwischen 40 und 100. Wir wussten schon, dass es in Deutschland am schwierigsten werden würde, weil hier so viele Touren laufen und wir sind hier noch nicht so groß und müssen uns erstmal was aufbauen. Auf Konzerten in den Niederlanden können wir sicher sein, dass viele Leute kommen; in Belgien, Frankreich und Spanien sind auch immer viele da, aber in Deutschland müssen wir erst noch aufbauen.

HH: Zusätzlich habt ihr heute ziemliches Pech. Therion spielt heute abend in München zusammen mit Trail Of Tears und noch einer Band, also habt ihr heute starke Konkurrenz. Könnten also weniger Leute sein als ihr erwartet habt.

Mark: Aber wenn da 20 Leute sind, dann sind wir schon froh, weil dann können zumindest 20 Leute fröhlich heim gehen und unsere Mission ist erfüllt.

HH: Da du Filmmusik so gern magst: Was ist dein Lieblingsfilm?

Mark: Gladiator!

HH: Epischer Film, hab ich mir gedacht. Was ist mit dem Herrn der Ringe?

Mark: Ja klar, das ist offensichtlich ein toller Film mit einem tollen Score, alles gut gespielt. Aber Gladiator ist von meinem Lieblingskomponisten, Hans Zimmer. Der hat auch The Rock und Hannibal gemacht und war bei Fluch der Karibik beteiligt. Solche Filme mag ich gern.

HH: Jap - und man weiß immer, dass es Hans Zimmer ist, weil er immer ein bisschen von sich selbst klaut. ;-)

Mark: Das stimmt. Manchmal denkt man sich "Mann, denk dir mal was Neues aus!"

HH: Gibt es einen Film, den du wirklich magst, wo du aber den Score hasst und wo du denkst "Ich könnte für diesen Film einen guten Soundtrack schreiben!"

Mark: Kann ich keinen nennen, denn wenn ich den Score nicht mag, gefällt mir auch der Film nicht. Ich kann mir nicht vorstellen... (überlegt) bei einer Menge niederländischer Filme klingt der Score dermaßen billig, wie von einem Casio Keyboard... die Filmmusik ist da nicht gut genug. Mir ist schon bewusst, dass nicht viel Geld dafür da ist. Aber es gibt schon einige gute Filmmusikkomponisten und sie arbeiten eine Menge, aber wenn keiner von denen engagiert wird, sondern jemand anders die Musik macht, hört sich das manchmal schon ziemlich scheiße an.

HH: Wie schreibst du denn deine Musik? Ich habe gelesen, dass Hans Zimmer eine Rechnerfarm hat, die seine Arrangements berechnet. Hast du auch einen Computer?

Mark: Ja, ich habe ein Heimstudio. Die meisten Sachen muss ich allerdings noch selber machen. Er hat vielleicht Programme, die ihm Arbeit abnehmen, aber ich muss alles mit meiner Produzenten-Ausrüstung selber aufnehmen.

HH: Welche Programme verwendest du?

Mark: Sonar 3, das ist sowas wie Pro-Tools.

HH: Nachdem du die Hälfte meiner Fragen quasi nebenbei beantwortet hast, bin ich schon fast am Ende. Eines interessiert mich allerdings noch: Was halten Simones Eltern davon, dass sie die ganze Zeit mit Langhaarigen herumhängt, singt und keinen "anständigen" Beruf ausübt?

Mark: Sie haben zwei Töchter, die immer mit Freunden mit langen Haaren heimkommen, das sind sie also gewohnt. Am Anfang, als sie sagte, dass sie die Schule nicht fertig machen, sondern dieser Band beitreten und mit ihr auf Tour gehen würde, waren sie nicht sehr glücklich. Jetzt sehen sie aber, dass sich die Band wirklich einen Namen macht und sie sind stolz auf sie. Ich bin froh, dass wir diese Ebene schon erreicht haben, dass sie stolz auf sie sein können und einsehen, dass es auch wert war, die Schule abzubrechen. Ich hoffe, dass wir so weiter machen und von der Musik leben können. Wir werden alles tun was in unserer Macht steht, um weiter Musik machen zu können. Ich bin sicher, wenn wir so weiter machen wie bisher und selbst 100% geben, dann wird das auch so passieren.

HH: Das hoffe ich auch. Ich bedanke mich sehr für das nette Interview und wünsche euch viel Spaß!

Mark: Ich danke auch und hoffe, dass heute abend ein paar Leute auftauchen werden! :-)

Kara

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