9 Headbänga online
Suche:
16.10.2026 Shoreline
16.10.2026 Lansdowne
17.10.2026 The Hu
17.10.2026 Tenside
18.10.2026 K?rbholz
18.10.2026 Marko Hietala
Reviews (10548)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Giuntini Project

Interview:
Nightfall

Live-Bericht:
Heidenfest

Video:
Job For A Cowboy
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Degradead kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Degradead - Degradead

Degradead - Degradead
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 29. Januar 2016
Zeit: 41:44
Label: Metalville
Homepage: www.degradead.com

Nachdem Degradead als Schülerband ins Leben gerufen war, legte der schwedische Fünfer eine bilderbuchartige Karriere hin. Plattenvertrag, gelobte Alben, Tourneen in Europa, Russland und sogar Indien, schließlich der Gig beim Wacken Open Air 2014. Allerdings sahen sich die Musiker nach all der Zeit in einer kreativen Sackgasse, befassten sich mit anderen Projekten und spielten sogar mit dem Gedanken, Degradead auf Eis zu legen. Quasi in letzter Sekunde entzündete sich bei einem Gig im Vorprogramm zu Epica eine neue Flamme des Zusammenhalts, in der - pünktlich zum 15-jährigen Bandjubiläum - schließlich das nunmehr vorliegende, fünfte Album geschmiedet wurde.

"Afterlife", der Opener, ist eine Granate vor dem Herrn und strotzt nur so vor Energie, technischer Finesse und großen Melodien. Das trifft übrigens ebenso auf das Gros der folgenden Nummern zu, die man in der Schnittmenge aus Melodic Death, Metalcore und Thrash ansiedeln kann. Wo in den Strophen der Dualgesang zwischen tiefen Grunts und hohen Screams dominiert, überzeugt Sänger Mikael Sehlin in den Refrains mit emotionalem Klargesang, der sich qualitativ sicherlich von so manch anderer Metalcore-Combo abheben kann. Hier und dort weisen die Gitarrenläufe sogar ein paar schwarzmetallische Züge auf - ein stilistisch buntes Potpourri also, bei dem unterm Strich aber alle Zutaten hervorragend harmonieren. Dazu das gewohnt starke Songwriting, eine dicke Produktion und fertig sind mitreißende Killer, wie das spritzige "Morphosis", das wuchtige "Victimize" oder das thrashige "The Blinding Crusade" mit seinem Ohrwurm-Refrain.

Album Nr. fünf trägt anlässlich der neu gefundenen Stärke und Spielfreude den Namen der Band. Wo Degradead drauf steht, ist auch Degradead drin! Mögen die Flammen weiterhin lodern und die Jungs noch viele Jahre zusammen musizieren!

Dagger

5 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de