9 Headbänga online
07.08.2020 Lustfinger
13.08.2020 Nekrovault
15.08.2020 Heathcliff
20.08.2020 Mulberry Sky
22.08.2020 Ausverkauft! Karg
03.09.2020 Sündenklang
Reviews (10156)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Scumpies

Interview:
Paganize

Live-Bericht:
AC/DC

Video:
Napalm Death
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Feuerschwanz kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Feuerschwanz - Auf's Leben

Feuerschwanz - Auf's Leben
Stil: Mittelalter Folk Comedy
VÖ: 19. September 2014
Zeit: 51:35
Label: FAME Recordings
Homepage: www.feuerschwanz.de

Bei den Barden Feuerschwanz teilen sich gewiss die Meinungen: während die einen die Band als bloße Spaßtruppe abstempeln, schätzen die anderen die teils eindeutig zweideutigen Texte, die durchaus auch Bezug zum aktuellen Weltgeschehen aufweisen. Eines ist aber auf jeden Fall Tatsache: Feuerschwanz sind live eine Macht und machen jede Menge Laune... und das liegt nicht nur an den Metmiezen. Pünktlich zum zehnjährigen Bestehen kredenzen uns die Spielleute daher ein neues Langeisen.
Wie man die Jungs (und die Mädels) von Burg Feuerschwanz kennt, verpacken sie ihre Botschaften in ordentlich rockigen Nummern und haben dabei stets ein Augenzwinkern parat. Da wäre zum einen ein Ritter, der über einen Ernährungsplan sinniert ("Mann Aus Metall") oder sich einen Plan für seine Liebste ("Herz Im Sturm") zurecht legt. Zu einem Songtitel wie "Blöde Frage, Saufgelage" braucht man denke ich nicht mehr wirklich viele Worte zu verlieren, der Song ist Party pur und sollte live für reichlich Stimmung sorgen. Ebenso wie das mächtige, opulente "Frisch Gezapft", dass eine Öde an den goldenen Gerstensaft darstellt. Dem harten Leben aller Gitarrenspieler dieser Welt ist "Hans" gewidmet. Die Seemannsromantik bekommt mit "Seemannslied" dann auch noch ihr Fett weg, und das nicht zu knapp. Doch Feuerschwanz können auch anders, "Auf Wiedersehen" ist ein sehr persönlicher und nachdenklicher Song, den man so inmitten der Stimmungssongs nicht erwartet hätte.
Eingebettet in mittelalterliche Melodien, gespickt mit feinen Stromgitarrenriffs, mal flott treibend ("Träumer Und Tor"), mal groovend ("Ohrwurm") oder auch mal stampfend ("Mann Aus Metal") machen die Songs einfach Laune. Darauf kommt es doch letztendlich an. Auch wenn bei dem ein oder anderen Song die Wirkung anfänglich noch etwas auf sich warten lässt (wie beim Opener und Titelsong), spätestens beim Refrain holen die Feuerschwänze den Hörer wieder ab.

Ray

5 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de