7 Headbänga online
26.06.2021 Decembre Noir
08.07.2021 Noopinion
09.07.2021 Fine And Great
10.07.2021 May The Tempest
10.07.2021 Baby Of The Bunch
16.07.2021 Megaton
Reviews (10252)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Greifenkeil

Interview:
Mindfield

Live-Bericht:
Jon Oliva´s Pain

Video:
Rogash
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Volbeat kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Volbeat - Live From Beyond Hell / Above Heaven

Volbeat - Live From Beyond Hell / Above Heaven
Stil: Elvis Metal
VÖ: 25. November 2011
Zeit: CD 72:50
Label: Vertigo
Homepage: www.volbeat.dk

Klar sind Volbeat längst in die Champions League aufgestiegen, spielen auf jedem relevanten Festival (nächstes Jahr in Wacköööön), laufen im Sparten-TV rauf und runter und haben diverse Edelmetall-Auszeichnungen eingeheimst. Klar werden sie langsam auch außerhalb der Szene bekannt (immer Mist). Und klar ist dieser Aha-Effekt, was ist jetzt los, ist Johnny Cash bei Metallica eingestiegen (wäre besser als die Lou Reed-Nummer) und Elvis singt dazu weg - aber das macht überhaupt nix. Denn die explosive Mischung aus Rock, Metal, Country, Blues und anderem Teufelszeug, das Zeremonienmeister Michael Poulsen und seine Mitstreiter anrühren, hat all das auch redlich verdient.

Wie genial die vier live hinlangen, zeigt nun diese Werkschau, die aus zwei Live-Mitschnitten auf der Beyond Hell/Above Heaven-Tour besteht. Kernstück bildet das Heimspiel im Kopenhagener Forum, wo man über insgesamt 15 Songs beweist, warum Volbeat auch dank emsiger Live-Arbeit die Karriereleiter stetig emporklimmen. Ausgestattet mit einem Mördersound und bester Spiellaune ballert man sich durch einen bunten Blumenstrauß, der sowohl die melodischeren Stücke ("Maybellene I Hofteholder", allein der Titel ist Gold wert) als auch die bewährten Groovemonster ("Sad Man's Tongue" von Rock The Rebel/Metal The Devil, mit kurzer "Holy Diver"-Hommage) und nicht zuletzt die heftigeren Bolzereien berücksichtigt. Auch wenn einer meiner persönlichen Faves fehlt ("Guitar Gangsters And Cadillac Blood"), überzeugen dann Granaten neueren Datums wie das brillante "Fallen" auf ganzer Linie. Nebenbei haben die Kollegen noch illustre Gäste an Bord: bei "7 Shots" greift Kreator-Chef Mille Petrozza in die Saiten.

Als Dreingabe dürfen wir dann noch weitere drei Songs von der eher club-mäßigeren Show aus dem House Of Blues in Anaheim erleben: das Misfits-Cover "Angelfuck", vokalistisch inszeniert von Rob Caggiano, "Still Counting" und als weiteres Nachspiel-Freudenfeuer die alte Dusty Springfield-Schnulze "I Only Wanna Be With You", bei der kein anderer als Scott Ian mit reindrischt.

Wir können hier leider nur die Basis-Ausgabe dieses Pakets begutachten - für alle Freaks gibt es die ganze Chose nämlich noch als Doppel-DVD, Blu-ray, Deluxe Edition (Doppel DVD + CD) und 3-Fach Vinyl (rot gefärbte Vinyl & Mp3-Download-Gutschein). Na, wer da nicht fündig wird...

Holgi

5 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de