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Hirax - Barrage Of Noise

Hirax - Barrage Of Noise
Stil: Thrash Metal
VÖ: 2001
Zeit: 22:20
Label: Deep Six Records
Homepage: www.hirax.org
MySpace: www.myspace.com/hirax

Hirax kennt der ein oder andere vielleicht noch von den Alben Raging Violence und Not Dead Yet, die Mitte und Ende der Achtziger in Thrashkreisen für Aufsehen sorgten.

Barrage Of Noise ist nun der erste "Long"player seit ihrer Wiedervereinigung 2000 und darauf machen Hirax das, was sie vor 20 Jahren schon gemacht haben. Auch hier gibt es fast ausschließlich auf die Fresse, das Tempo wird nur selten rausgenommen ("Walk With Death") und nur drei Lieder überschreiten die Drei-Minuten-Grenze (das gerade genannte "Walk With Death", "Mouth Sewn Shut" und "Beyond The Church"). Auch produktionstechnisch wird man auf eine Reise zurück in die glorreichen Achtziger genommen, die Gitarren klingen roh und das Schlagzeug hat nicht ganz den Wumms, den man von heutigen Produktionen gewohnt ist, aber das verleiht der Scheibe einen gewissen Undergroundtouch. Katon W. DePenas Gesang hat sich dagegen zu mehr Aggressivität hin entwickelt, denn dieser hohe melodische Gesang, der z.B. auf Raging Violence noch zu hören war, ist hier fast vollständig verschwunden. Dabei erinnert Katon stellenweise an Steve Souza von Exodus.

Barrage Of Noise wirkt aber irgendwo zerfahren und wenn sich ein Song gerade zu einem Mitreisser entwickelt, ist er auch schon wieder vorbei. Das ist der größte Kritikpunkt. Gut, es ist eine Hardcore Thrash Scheibe, die jede Menge Energie freisetzt, aber die Platte wirkt ziemlich zerstückelt und es will kein richtiger Fluss aufkommen. Es lag zwar mit Sicherheit nicht im Sinne des Erbauers so einen Fluss zu erzeugen, aber ein klein wenig homogener hätte das Ganze doch sein können.
Und dann ist da noch diese Ballade - "French Perl" - bei der Hirax sich an der Akustikklampfe versuchen, um entfernt mittelalterliches Flair rüberzubringen, damit aber kläglich scheitern. Ebenso wie bei Track 5 "Jade", der mit Akustikgitarren beginnt und am Ende zu Stromgitarren übergeht, aber im Endeffekt nur ein Lückenfüller ist. Lasst das mal Jungs, die Elektrische liegt euch viel mehr.
Und ausserdem sind gut 22 Minuten bei acht Liedern für ein volles Album eine Frechheit. Meine Meinung.

Ansonsten sollten sich Anhänger alter Dark Angel, Exodus oder Forbidden selber mal ein Bild machen und schauen, ob Barrage Of Noise das richtige Futter für den heimischen CD-Teller ist.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten


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