7 Headbänga online
02.12.2020 Wird verlegt - Marduk
04.12.2020 Coogans Bluff
04.12.2020 The Disaster Area
05.12.2020 Eisregen
05.12.2020 Eisregen
06.12.2020 Mina Caputo & The Sad Eyed Ladies
Reviews (10196)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Horizon Ablaze

Interview:
Chimaira

Live-Bericht:
Unheilig

Video:
Crash Diet
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Mastic Scum kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Mastic Scum - Dust

Mastic Scum - Dust
Stil: Death Grind
VÖ: 13. November 2009
Zeit: 42:31
Label: Twilight Vertrieb
Homepage: www.masticscum.com

Aus der schönen Stadt Salzburg kommt das neue Album der Death-Metaler Mastic Scum in meinen CD-Schacht. Die Jungs sind ja schon einige Zeit am Start und haben reichlich EPs und CDs veröffentlicht. Bislang sind mir die Jungs jedoch nur livehaftig vor die Linsen gekommen und konnten immer überzeugen, versprühen sie doch eine gehörige Portion Energie on stage. Nun gilt es, diese auch aus der heimischen Anlage erklingen zu lassen.
Und sie können es. Gleich der Opener "Cunstrucdead" präsentiert sich als flotter und zudem abwechslungsreicher Einstieg in das neue Album. Meist im flottem Uptempo gehalten bilden die eingestreuten Midtempopassagen einen sehr guten Kontrast, die zudem noch mit leichten Dissonanzen gespickt sind. Fast in die gleiche Kerbe schlägt das folgende "The Conscioussness In A State Of Mind", bei dem der Chorus zum Mitgrölen einlädt. Zudem ist hier der Kontrast zwischen den schnellen Passagen und den Slow-Mo-Parts schön herausgearbeitet. Überhaupt wird Tempowechsel im Laufe der zwölf Songs groß geschrieben. Der Hammer-Song schlechthin ist jedoch "The Sufferage", der sich im Midtempo unaufhaltsam seinen Weg zum Kleinhirn frei stampft. Doch gleich im Anschluss geht es flott wieder weiter, "A Life For A Life" heißt die Devise, die im groovenden Tempo durch die PA geblasen wird.
Alles also im grünen Bereich? Fast. Zwar ist das Niveau der Songs durchgehend hoch, jedoch findet sich auch der ein oder andere Song, der zwar gut ist, sich aber nicht wirklich nachhaltig festsetzen kann. "Dead Remains" ist in meinem Gehörgang so ein Fall. Oder auch "Revelation Of Mankind", der auf mich aufgrund der zahlreichen Tempowechsel etwas zerfahren wirkt. Vielleicht ist weniger manchmal mehr.
Jedoch bleibt festzuhalten, dass Dust ein ordentliches Brett darstellt, das so manches todmetallische Herz zufrieden stellen wird.

Ray

5 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de