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Sinergy - Beware The Heavens (Re-Release)

Sinergy - Beware The Heavens (Re-Release)
Stil: Power Metal
VÖ: 24. August 2009
Zeit: 39:15
Label: Metal Mind Productions
Homepage: -

Und die Re-Release-Welle rollt unaufhörlich weiter...

Rutschen vor einiger Zeit nur schwer oder gar nicht mehr erhältliche Alben ins Programm, werden mittlerweile auch solche neu aufgelegt, die regulär noch längst nicht vergriffen sind. Das ist einerseits schön, da man die Sammlung so mit höherwertigen Ausgaben vervollständigen kann, nimmt dem Begriff "Re-Release" auf der anderen Seite aber auch viel seines Mythos und Zaubers.

Nun hat es also auch die All-Star Formation Sinergy erwischt, die 1999 mit Kimberly Goss (u.a. Therion und Dimmu Borgir) an ihrer Spitze zum Sturm der europäischen Power Metal-Herzen ansetzte. Zusammen mit Alexi Laiho (Children Of Bodom), Jesper Strömblad (In Flames), Sharlee D'Angelo (Arch Enemy) und Ronny Milianowicz (Dionysus) setzte sich so - zumindest für eine Scheibe - ein Line-Up zusammen, das einiges versprach und auch hielt. Der von Fredrik Nordström stark inszenierte ebenso schnörkellose wie melodische Power Metal, der einen starken Hammerfall-Einschlag aufwies, konnte durch eine exzellente Melodieführung, abenteuerliches Riffing und einen erstklassigen Gesang punkten. Vor allem Kimberlys Vocals verliehen dem Album seinen Reiz, bewegte sie sich mit ihrem kräftigen Organ doch weitab des üblichen Eunuchengeträllers und gab so einen schönen erdigen Gegenpol zu den instrumentalischen Akrobatikeinlagen. Flotte Songs wie "The Warrior Princess", "Beware The Heavens", "Swarmed" oder auch die Powerballade "Razor Blade Salvation" wissen nicht zuletzt durch ihre griffigen sowie eingängigen Refrains noch heute zu überzeugen und blasen so manch aktuelles Werk locker an die Wand.

Nur bei den obligatorischen Extras hätte Metal Mind tiefer in die Tasche greifen können, denn bis auf einem mageren Bonustrack findet sich - lässt man die goldene Disc und das auf 2000 Stück limitierte Digipack einmal außen vor - nichts, was die Erstauflage nicht auch an Bord gehabt hätte. Da bietet selbst die Deluxe-Edition aus dem Hause Blast mehr. Wer sich daran nicht stört, erhält mit dieser Ausgabe eine noch immer sehr, sehr gute skandinavische Power Metal-Scheibe, die im Lauf der Jahre nichts von ihrem Reiz eingebüßt hat.

JR

Ohne Wertung


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