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Voetsek - Infernal Command

Voetsek - Infernal Command
Stil: Thrashcore
VÖ: 26. August 2008
Zeit: 21:26
Label: Selfmadegod Records
Homepage: www.karaterex.com/VOETSEK

Obwohl Voetsek schon allerhand Veröffentlichungen in Form diverseres Splits, EPs und dem Debpt The Catrator Album (2004) auf dem Kerbholz haben, dürften die Jungs und das Mädel aus San Francisco nicht sonderlich vielen Leuten geläufig sein, doch bei der momentanen Welle an Bands, die sich ähnliche wie Municipal Waste an frühen Anthrax, D.R.I. und Nuclear Assault orientieren, könnten es Voetsek schaffen, sich einen gewissen Bekannheitsgrad zu erspielen.
Mit den genannen Bands ist auch die Ausrichtung der Musik klar. Ultraschneller Thrash trifft auf ebenso speedigen Hardcore, was in 17 furiosen Eruptionen mündet, die die zwei Minuten-Grenze nur selten überschreiten, oft sogar unter einer Minute durch's Ziel rauschen. Die Songs strotzen nur so vor Energie und dürften gerade im Live-Sektor für ziemlich viel Bewegung vor der Bühne sorgen. Der Gesang klingt obendrein ziemlich hoch und extrem angepisst und dürfte das Element sein, an dem sich die Geister scheiden. Klingt wie eine Mischung aus Hardcore-Shouter und hysterischem Dani Filth.

Dumm nur, dass auf Infernal Command alles gleich klingt, Tschakatschakatschaka, schon ist der erste Song vorbei, im gleichen Maße rauscht der Rest am Hörer vorbei, jeder Song klingt gleich. Im Prinzip könnte man hieraus auch einen einzigen langen Track basteln, bei dem sich die Band stumpf durch gut 21 Minuten Spielzeit rotzt. Und ich gehöre zur Fraktion, die mit dem Gesang nun gar nichts anfangen kann. Beim ersten Durchlauf klingt das zwar noch außergewöhnlich, aber spätestens nach dem dritten Durchlauf geht mir das Gequieke ziemlich auf die Eier. Wer auf Municipal Waste und Konsorten steht, darf auf die Bewertung gerne einen Punkt draufschlagen, sollte vor dem Kauf aber trotzdem mal reinhören. Dauert ja zum Glück nicht lang!

Lord Obirah

2 von 6 Punkten


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