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Review

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Martriden - The Unsettling Dark

Martriden - The Unsettling Dark
Stil: Death Black Metal
VÖ: 03. März 2008
Zeit: 43:27
Label: Candlelight Records
Homepage: www.matriden.com

Was Martriden auf ihrer selbstbetitelten MCD letztes Jahr veranstaltet haben, war schon nicht von schlechten Eltern, mit The Unsettling Dark liegt nun endlich der erste Longplayer vor und ich muss sagen, Martriden haben sich noch ein Stück gesteigert.

The Unsettling Dark besticht erstmal durch einen fetten, von Dave Otero produzierten Sound, der die Songs voluminös in Szene setzt, ohne nach Alltags-Breitwand-Produktion zu klingen. Ansonsten setzen Martriden auf ihr bewährtes Rezept, hier wechselt sich melodischer Death Metal gekonnt mit kaltem Black Metal ab. Dabei vermischen Martriden diese Stile und ihre Einflüsse, die von Emperor über Behemoth und Hypocrisy hin zu Enslaved und Opeth reichen dürften, so geschickt miteinander, dass man gar nicht merkt, wenn man sich plötzlich in einem rasenden Black Metal-Part befindet, wo vorher noch melodischer Mid-Tempo-Death Metal mit im Hintergrund agierenden symphonischen Keyboard-Sounds den Groove angab.
The Unsettling Dark bietet eine Art Achterbahnfahrt zwischen den Stilen, zwischen Melodie und Aggression, zwischen Gefühl und Brutalität, so dass die Scheibe zu keinem Zeitpunkt langweilig wird und man nach der knappen dreiviertel Stunde ob des Gehörten bereitwillig die Repeat-Taste betätigt. Dazu gesellt sich ein Cover, das den Bandnamen (siehe hierzu auch das Review zur MCD Martriden) und die Musik perfekt in Szene setzt.

Der einzige Kritikpunkt ist, dass der Gesang etwas zu sehr in den Hintergrund gemischt wurde. Der erweist sich aber bei genauerem Hinhören als sehr abwechslungsreich und perfekt auf die jeweiligen Stücke abgestimmt, dass es echt schade ist, dass er zugunsten der Instrumente zurückgenommen wurde. Vielleicht ist es auch ein Versehen, nichts desto trotz hätte er es verdient, mehr im Mittelpunkt zu stehen. Wer mit der Kombination von Death und Black Metal und jeder Menge Melodien kann, der sollte The Unsettling Dark schleunigst abgreifen, hier kann man so gut wie nichts falsch machen!

Lord Obirah

5 von 6 Punkten


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